[55964] in SAPr3-news

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Re: Transportsystem einrichten

daemon@ATHENA.MIT.EDU (Raphaela Corall)
Mon Nov 14 04:52:15 2005

To: sapr3-news@mit.edu
Date: Mon, 14 Nov 2005 09:47:29 GMT
From: "Raphaela Corall" <rc@llaroc.de>
Message-ID: <dl9q01.3vugm9t.1@alphA.llaroc.de>

Gerhard Fricke wrote:
>
> Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es sehr viel Sinn macht,
> das Q-System möglichst nahe am P-System zu halten, damit die Tests
> auch eine vernünftige Aussagekraft haben.

Und das ist nur erreichbar, wenn Die Einstellungen bzgl.
Änderbarkeit und Transport mit denen des P-Systems identisch
sind. Dabei muß übrigens der Mandant tatsächlich "produktiv"
sein, da sonst lfd. Einstellungen wie z.B. Periodensperre gar
nicht änderbar sind.

> Wir haben im E-System einen weiteren Mandanten aufgebaut, in dem die
> Entwicklerund Berater erste Vortests machen können, um zu sehen, ob
> die Einstellungen funktionieren werden bzw. könnten.

Haben wir auch (und wird senna2000 ebenfalls haben, denn irgendwo
mußten die ja bisher testen). Das Problem dabei ist halt, daß
Änderungen im Customizingmandanten nicht automatisch auch im
Testmandanten ankommen. Da braucht es ab und zu eine
Mandantenkopie, um da wieder klare Verhältnisse zu haben. Und
dann beschweren sich wieder alle, daß keine Testdaten da sind...

> Hinsichtlich der Adressierung der logischen Systeme, die sich auf
> einem Server befinden, erhält das zweite auf dem Server
> einzurichtende System die Nummer 01, das standardmäßig das erste
> System die Nummer 00 erhält. Auf diese Weise ist eine eindeutige
> Trennung durchgeführt.

Das logische System ist 6-stellig, Systemname + Mandantennummer
bietet sich da doch an, um so eindeutig wie möglich zu sein.

> Zu beachten ist auch, dass bei den RFC-Verbindungen aller drei
> Systeme die entsprechenden Einträge gepflegt werden müssen.

Um sicherzugehen, daß aus dem Testsystem nichts versehentlich in
PRD landet, werden bei uns RFC-Verbindungen zum PRD dort nach
Möglichkeit nicht eingestellt.

> Die Berechtigungen der User sollten ebenfalls nahe denen des
> Produktivsystems sein, um sicherzustellen, dass die im Q-System
> durchgeführten Tests auch für das P-System Gültigkeit haben.

Ist bei uns für Normaluser identisch, Betreuer (die in P nur
gucken dürfen) haben SAP:FASTALL (alles außer Basis), damit sie
wirklich alles testen können.

> Bei den Mandanteneinstellungen im Q-System sollten KEINE Transporte
> erlaubt sein, damit es nicht zu Originaltransporten aus dem Q- ins
> P-System kommen kann.

hmm... Landen solche Transporte denn automatisch im P-Puffer? Ich
glaube nicht. Wie auch immer: Diese Transporte müssen vom
TMS-Admin verhindert werden. Wenn das System für Änderungen offen
ist, werden für bestimmte Objekte auf jeden Fall Transporte
erzeugt, da diese Einstellung sich nur auf mandantenabhängiges
Customizing bezieht.

> Ein Transport sollte immer im E-System
> angelegt werden, damit die Einstellungen wirklich in allen drei
> Systemen vorhanden sind.

ack. Und um durchzusetzen, daß das so gehandhabt wird und das
Testsystem nicht "mal eben kurz" für Änderungen geöffnet wird,
bedarf es der Order di Mufti und einer gewissen Sturheit seitens
des Admin.

> Bei Bedarf nach Erfahrungsaustausch, kannst du mich einfach
> anmailen.

dto.

Gruß
Raphaëla

-- 
Die From-Adresse ist restriktiv gefiltert, meine MIDs im
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