[53851] in SAPr3-news
Re: negativer Transitbestand
daemon@ATHENA.MIT.EDU (Marc Müller)
Thu Mar 17 17:06:03 2005
To: sapr3-news@mit.edu
Date: Thu, 17 Mar 2005 23:05:59 +0100
From: "Marc Müller" <m.mueller@gmx.net>
Message-ID: <d1cv02$3np$1@online.de>
"Gunni" <gunter.daus@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:6353e815.0503170228.65a8821f@posting.google.com...
> Hallo zusammen,
>
> wir nutzen buchungskreis-interne Umlagerungsbestellungen mit
> Transitbestand, ohne SD-Abwicklung (Bewegungsart 351/ 101). Wenn der
> empfangende Betrieb eine WE-Menge größer WA-Menge meldet, wird dies
> durch die Meldung M7 022 verhindert, die in diesem Fall nicht
> customizebar ist.
> Was ist der Grund dafür, dass man keinen negativen Transitbestand
> erzeugen kann?
Das hat sich die SAP so nicht gedacht. Also, eine Umlagerung mit
2-Schritt-Buchung soll laut SAP (steht auch in einem Hinweis) so
funktionieren: Menge A mit Mengeneinheit n aus Werk 1 raus in
Transitbestand, dann im zweiten Schritt Menge A mit Mengeneinheit n in Werk
2 rein und raus aus dem Transitbestand.
Selbstverständlich ist dies der Idealzustand.
Ganz dumm ist die Idee nicht: Bei Umlagerungen zwischen verbundenen Werken
(auch buchungskreisübergreifend) ist es Unsinn 2x zu zählen, ergo ist
WA-Menge gleich WE-Menge. Differenzen können später als Bestandskorrektur
gebucht werden. Das reduziert den Aufwand bei der Vereinnahmung der Ware.
Stichproben können und sollten durchgeführt werden.
Der Transitbestand ist eben ein Kunstgriff, um den tatsächlichen Mengen- und
Wertefluß über die Zeit besser abzubilden und z.B. dafür zu sorgen, daß noch
im Transport befindliche Ware bereits kommissioniert (etc.) wird.
Ok? Bei dringend notwendiger Korrekur, kann man Transitbestand +/- buchen
durch zwei Korrekturbewegungsarten (564? oder 546? hab grad' kein SAP zur
Hand).
Grüße,
Marc