[53850] in SAPr3-news
Re: SAP BASIS: Perspektiven
daemon@ATHENA.MIT.EDU (Rainer Huebenthal)
Thu Mar 17 15:02:45 2005
To: sapr3-news@mit.edu
Date: Thu, 17 Mar 2005 21:02:34 +0100
From: Rainer Huebenthal <usenet200412.20.finji@spamgourmet.com>
Message-ID: <175z2cgy351eb.dlg@news.reisetraeume.com>
Reply-To: usenet-reply.20.finji@spamgourmet.com
Moin Manfred Albat, du schriebst:
>> Oder anders: natuerlich koennen eigentwntwicklungen in SAP ein
>> Problem sein, das juckt aber die SAP herzlich wenig.
>
> ?? Verstehe jetzt nicht, was Du damit sagen willst.
Wenn man von SAP redet, kann man sowohl die Software als auch
die Firma meinen.
> Nur: die Probleme, die ich mir mit so einer Anbindung an ein Fremd-
> System schaffe, kann ich nur selber abschätzen. Und viel hängt auch
> davon ab, wie sorgfältig die Modifikationsrichtlinien umgesetzt wurden.
Eben, und davon waren und sind auch SAP-Eigenentwicklungen
betroffen.
> Und dann gibt es übrigens geniale Sub-Systeme, die ihren Ursprung
> im EDI-Umfeld haben. Dann sieht die "Schnittstelle" so aus:
Das Transportsystem ist nur ein Glied der Kette. Ein anderes
ist die Qualitaet dessen, was transportier wird. Da kannst du
so tolle Sachen wie den BC /ALE/IDOCs benutzen, wenn Daten
miserabler Qualitaet transportiert werden kann die
Transportschicht noch so gut sein.
> - Subsystem erkennt bedienerlos was zu tun ist
Das ist zwar ganz nett, aber das muss ihm einmalig auch
beigebracht werden, Und dann ist es auch nur so gut, wie es
ihm beigebracht wurde.
> - mapped die Datenstrukturen X-Belieben um
Was nicht immer möglich ist
> Also hier sind Mainframes = Großrechner. Im konkreten Fall
> 2 oder 3 /390-Systeme mit etlichen CPUs, weiß nicht mehr genau.
Mainframes sind fuer mich eher /390er, aber das ist eine
persoenliche Unterscheidung.
> Ich hätte auch noch etliche andere Akronyme bedienen können,
> von VM über MVS und CMS und CICS und TSO und und...
CICS und TSO sind nur Kruecken. An denen werden die Mainframes
mal scheitern, die sind fuer rechnen ohne Benutzereingaben da.
Je weniger Benutzer eingreifen, desto besser.
> Insgesamt haben wir ich weiß nicht wieviele tausend Jobs und eine
> hohe vierstellige Zahl an Individual.Programmen und mehrere
> R/2-Systeme durch R/3-Systeme erfolgreich abgelöst. Für einige
> tausend Anwender. Keine Kleinigkeit imho. M. W. gabs dazu
> auch Success-Stories..
Das ist insbesonders deshalb eine ziemliche Leistung, weil
viel aonsonsten undokumentiertes Geschaeftswissen in alten
Programmen steckt und dieses wieder herauszulesen sehr
schwierig sein kann.
> dahin waren die ersten programmmieren Tischrechner, der zweite der
> persönliche Computer. Hätte mir einer Anfang der 1970er gesagt,
> ich hätte mal eine "Walkman" in der Hosentasche mit mehr Speicher-
> kapazität als alle Rechenzentren in Nordddeutschland zusammen haben,
> ich hätte die Jungs mir der praktischen weißen Jacke gerufen...
Schon, aber die Physik faengt an, Grenzen zu setzen.
>> Jedenfalls nicht,
>> solange es sich fuer die IBM irgendwie doch noch lohnt, diese
>> Kisten zu produzieren und zu warten,
>
> Vorsichtig!
Nein, genauso siehts aus. Solange es sich fuer die IBM lohnt,
werden /390er leben. Wenn die Banken nicht mehr zahlen, lohnt
es sich ja nicht mehr :)
cu
Rainer
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