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Re: SAP Definition....?

daemon@ATHENA.MIT.EDU (Ralf Wenzel)
Sat Jun 7 19:48:39 1997

To: sapr3-news@MIT.EDU
Date: 07 Jun 1997 23:13:00 +0100
From: R.Wenzel@ramon.westfalen.de (Ralf Wenzel)

                                                  Samstag, den 07.06.97
 Werte Netzgemeinde, werte(r) Roger,

hier mein Kommentar zu Deinem Netz-Beitrag vom 07.06.97:
> 1) die programmierung: durch die neudefinierung wesentlicher begriffe
>    v=F6llig im unterschied zu g=E4ngigen definitionen in der
> informations-    verarbeitung wird die programmierung nicht gerade
> vereinfacht. au=DFer-    dem h=F6re ich eigentlich unsere 4gl-gew=F6hnt=
en
> programmierer nur    =FCber abap/viertel schimpfen, weil es dies oder
> jenes nicht kann und    ihm vieles (zum beispiel
> zeichenkettenverarbeitung) um nichts in    der welt beizubiegen ist.
Nun, es gibt sicherlich =FCber jede Programmierumgebung was zu fluchen. =20
Was meinst Du, wie viele ich schon habe lobhudeln h=F6ren - und zwar =FCb=
er =20
VBA! Und da gibt es auch genug Leute, die daran herummeckern.

> 2) die administration: du hast recht, administratoren f=FCr r/3 kann
> ich    beliebig einkaufen und ersetzen. nur kennen diese frisch
> eingekauften    administratoren auch die feinheiten des f=FCr meine
> organisation aus-    gearbeiteten customizing?
Hmmmm, was geht schneller? Sich in ein vollkommen unbekanntes Programm =20
einarbeiten oder ins Customizing von R/3?

> 3) die anwender: bist du sicher, da=DF sachbearbeiter zum beispiel in
>    einem lager ausgew=E4hlt werden nach kenntnissen der verwendeten
>    programme? bist du da wirklich sicher?
Ich wei=DF(!), da=DF es so ist. Ich kenne genug Leute, die Probleme wegen=
 =20
fehlender R/3-Praxis haben.

> ich konzentriere mich mal auf die programmierung und die
> administration.
Nun, die Probleme mag es geben, da kann ich keine Gegenargumente =20
bringen. Aber ich kann mich an Beispiele erinnern, wo m=E4chtig auf =20
Insell=F6sungen geflucht wird (Arbeitsamt Ahlen, um ein Beispiel zu =20
nennen).

Und das schon genannte Problem bei diesen Insell=F6sungen: Oft schlecht =20
dokumentiert und dann k=F6nnen Fremde daran herumfuckeln, weil es nur =20
zweistellige Jahreszahlen gibt oder die W=C4hrung gewechselt wird.

> > Wie erkl=E4rst Du Dir den Erfolg von R/3?
> genauso, wie den erfolg von micro$oft:
> erstklassiges marketing und monopolstellung.
Also, mit der Monopolstellung, das ist ja wohl ein Witz. SAP hat =20
schlie=DFlich vor nicht allzu langer Zeit ganz klein angefangen.

Zum Marketing: Das ist sicherlich klasse, da kann man kaum was sagen.


        =BBrawen=AB
--=20
Ralf Wenzel <R.Wenzel@ramon.westfalen.de>
   "Ist Opa geizig und spart Salz, bricht Omi's Oberschenkelhals"
                                (Bauernregel a la Harald Schmidt)

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