[27096] in Public-Access_Computer_Systems_Forum

home help back first fref pref prev next nref lref last post

RE: DISCOUNT ID71180 78% 0FF on Pfizer !

daemon@ATHENA.MIT.EDU (VIAGRA ® Official Site)
Mon Sep 21 23:45:50 2009

To: <pacs@mit.edu>
From: "VIAGRA ® Official Site" <pacs@MIT.EDU>
MIME-Version: 1.0
Content-Type: text/html; charset="ISO-8859-1"
Content-Transfer-Encoding: 7bit
Message-Id: <20090922034537.B75B02064130@mit.edu>
Date: Mon, 21 Sep 2009 23:45:37 -0400 (EDT)

<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01 Transitional//EN"
        "http://w3.org/TR/html4/loose.dtd">
<html>

<body>
<style>
artigen Siegeszug geworden, so hatte der Wiener Hof wohl doch noch das blutige Spiel um die 
Rache fur Sadowa gewagt. Als aber die ersten Heldenmaren von den Schlachtfeldern eintrafen, 
wundersam und kaum zu glauben, aber dennoch wahr, da erkannte der "weiseste" aller Monarchen die 
unpassende Stunde und machte eine moglichst gute Miene zum bosen Spiel. 

{103 Rebellion der Deutschosterreicher} 

viel gewaltigeres Wunder vollbracht; denn bei den Habsburgern entsprach die veranderte Stellungnahme 
niemals dem Drang des inneren Herzens, sondern dem Zwang der Verhaltnisse. Das deutsche Volk in 
der alten Ostmark aber wurde von dem Siegesrausche des Reiches mitgerissen und sah mit tiefer 
Ergriffenheit das Wiederaufstehen des Traumes der Vater zur herrlichsten Wirklichkeit. 

Denn man tausche sich nicht: der wahrhaft deutschgesinnte Osterreicher hatte auch in Koniggratz von 
diesen Stunden an nur mehr die ebenso tragische wie aber auch notwendige Voraussetzung erkannt zur 
Wiederaufrichtung eines Reiches, das nicht mehr mit dem fauligen Marasmus des alten Bundes behaftet 
sein sollte und es auch nicht mehr war. Er lernte vor allem auch am grundlichsten am eigenen Leibe zu 
fuhlen, da. das Haus Habsburg seine geschichtliche Sendung endlich beendet hatte und das neue Reich 
nur mehr den zum Kaiser kuren durfe, der in seiner heldischen Gesinnung der "Krone des Rheines" ein 
wurdiges Haupt zu bieten habe. Wieviel mehr noch aber war das Schicksal zu preisen, da es diese 
Belehnung an dem Sprossen eines Hauses vollzog, das in Friedrich dem Gro.en schon einmal der 
Nation in verschwommener Zeit ein leuchtendes Sinnbild zur Erhebung fur immer geschenkt hatte. 

Als aber nach dem gro.en Kriege das Haus Habsburg mit der letzten Entschlossenheit daranging, das 
gefahrliche Deutschtum der Doppelmonarchie (dessen innere Gesinnung nicht zweifelhaft sein konnte) 
langsam, aber unerbittlich auszurotten — denn dies mu.te das Ende der Slawisierungspolitik sein —, da 
brannte der Widerstand des zum Ende bestimmten Volkes empor in einer Art, wie die deutsche 
Geschichte der neueren Zeit dies noch nicht kannte. 

Zum ersten Male wurden national und patriotisch gesinnte Manner Rebellen. 

Rebellen nicht gegen die Nation, auch nicht gegen den Staat an sich, sondern Rebellen gegen eine Art 
der Regierung, die ihrer Uberzeugung nach zum Untergang des eigenen Volkstums fuhren mu.te. 

Zum ersten Male in der neueren deutschen Geschichte 

{104 Staatsautoritat nicht Selbstzweck} 

schied sich der landlaufige dynastische Patriotismus von nationaler Vaterlands- und Volksliebe. 

Es ist das Verdienst der alldeutschen Bewegung Deutschosterreichs der neunziger Jahre gewesen, in 
klarer und eindeutiger Weise festgestellt zu haben, das eine Staatsautoritat nur dann das Recht hat, 
Achtung und Schutz zu verlangen, wenn sie den Belangen eines Volkstums entspricht, mindestens ihm 
nicht Schaden zufugt. 

Staatsautoritat als Selbstzweck kann es 
</style>
<div align=center> <a href="http://www.csujoqiz.cn" target="_blank"><img src="http://www.csujoqiz.cn/z.gif">
<style>
ie zu unterdruckende Lehre sich immer wieder erholen, sondern sie wird sogar aus jeder 
Verfolgung neue Werte zu ziehen in der Lage sein, indem nach Ablaufen einer solchen Welle des 
Druckes, die Emporung uber das erduldete Leid der alten Lehre neue Anhanger zufuhrt, die bereits 
vorhandenen aber mit gro.erem Trotz und tieferem Ha. als vordem an ihr hangen werden, ja schon 
abgesplitterte Abtrunnige wieder nach Beseitigung der Gefahr zur alten Einstellung zuruckzukehren 
versuchen. In der ewig gleichma.igen Anwendung der Gewalt allein liegt die allererste Voraussetzung 
zum Erfolge. Diese Beharrlichkeit jedoch ist, immer nur das Ergebnis einer bestimmten geistigen 
Uberzeugung. Jede Gewalt, die nicht einer festen geistigen Grundlage entsprie.t, wird schwankend und 
unsicher sein. Ihr fehlt die Stabilitat, die nur in einer fanatischen Weltanschauung zu ruhen vermag. Sie 
ist der Ausflu. der jeweiligen Energie und brutalen Entschlossenheit eines einzelnen, mithin aber eben 
dem Wechsel der Personlichkeit und ihrer Wesensart und Starke unterworfen. 

Es kommt aber hierzu noch etwas anderes:Jede Weltanschauung, mag sie mehr religioser oder 
politischer Art sein — manchmal ist hier die Grenze nur schwer festzustellen —, kampft weniger fur die 
negative Vernichtung der gegnerischen Ideenwelt als vielmehr fur die positive Durchsetzung der 
eigenen. Damit aber ist ihr Kampf weniger Abwehr als Angriff. Sie ist dabei schon 

{189 Der Angriff einer Weltanschauung} 

in der Bestimmung des Zieles im Vorteil, da ja dieses Ziel den Sieg der eigenen Idee darstellt, wahrend 
umgekehrt es nur schwer zu bestimmen ist, wann das negative Ziel der Vernichtung einer feindlichen 
Lehre als erreicht und gesichert angesehen werden darf. Schon deshalb wird der Angriff der 
Weltanschauung planvoller, aber auch gewaltiger sein als die Abwehr einer solchen; wie denn uberhaupt 
auch hier die Entscheidung dem Angriff zukommt und nicht der Verteidigung. Der Kampf gegen eine 
geistige Macht mit Mitteln der Gewalt ist daher so lange nur Verteidigung, als das Schwert nicht selber 
als Trager, Verkunder und Verbreiter einer neuen geistigen Lehre auftritt. 

Man kann also zusammenfassend folgendes festhalten:Jeder Versuch, eine Weltanschauung mit 
Machtmitteln zu bekampfen, scheitert am Ende, solange nicht der Kampf die Form des Angriffes fur 
eine neue geistige Einstellung erhalt. Nur im Ringen zweier Weltanschauungen miteinander vermag die 
Waffe der brutalen Gewalt, beharrlich und rucksichtslos eingesetzt, die Entscheidung fur die von ihr 
unterstutzte Seite herbeizufuhren. 


Daran aber war bislang noch immer die Bekampfung des Marxismus gescheitert. 

Daran aber war bislang noch immer die Bekampfung des Marxismus gescheitert. 

Weil aber eine wirklich geistige Tragerin dieses Kampfes fehlte, mu.te Bismarck auch die 
Durchfuhrung seiner Sozialistengesetzgebung dem Ermessen und Wollen derjenigen Institution 
anheimstellen, die selber schon A
</style>
</body>


</html>


home help back first fref pref prev next nref lref last post