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Date: Fri, 12 Jun 2009 06:24:41 -0400 (EDT)
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Kraft als kulturtragende Nation ersichtlich mehr und mehr im Ruckzug begriffen ist, und wir der
Gefahr anheimfallen, wenigstens in unseren Gro.stadten dorthin zu kommen, wo Suditalien heute
bereits ist. Diese
{630 Konfessionelle Zwietracht}
Verpestung unseres Blutes, an der Hunderttausende unseres Volkes wie blind vorubergehen, wird aber
vom Juden heute planma.ig betrieben. Planma.ig schanden diese schwarzen Volkerparasiten unsere
unerfahrenen, jungen blonden Madchen und zerstoren dadurch etwas, was auf dieser Welt nicht mehr
ersetzt werden kann. Beide, jawohl, beide christlichen Konfessionen sehen dieser Entweihung und
Zerstorung eines durch Gottes Gnade der Erde gegebenen edlen und einzigartigen Lebewesens
gleichgultig zu. Fur die Zukunft der Erde liegt aber die Bedeutung nicht darin, ob die Protestanten die
Katholiken oder die Katholiken die Protestanten besiegen, sondern darin, ob der arische Mensch ihr
erhalten bleibt oder ausstirbt. Dennoch kampfen die beiden Konfessionen heute nicht etwa gegen den
Vernichter dieser Menschen, sondern suchen sich selbst gegenseitig zu vernichten. Gerade der volkisch
Eingestellte hatte die heiligste Verpflichtung, jeder in seiner eigenen Konfession dafur zu sorgen, da.
man nicht nur immer au.erlich von Gottes Willen redet, sondern auch tatsachlich Gottes Willen erfulle
und Gottes Werk nicht schanden lasse. Denn Gottes Wille gab den Menschen einst ihre Gestalt, ihr
Wesen und ihre Fahigkeiten. Wer sein Werk zerstort, sagt damit der Schopfung des Herrn, dem
gottlichen Wollen, den Kampf an. Darum sei jeder tatig, und zwar jeder gefalligst in seiner Konfession,
und jeder empfinde es als seine erste und heiligste Pflicht, Stellung gegen den zu nehmen, der in seinem
Wirken durch Reden oder Handeln aus dem Rahmen seiner eigenen Glaubensgemeinschaft heraustritt
und in die andere hineinzustankern versucht. Denn das Bekampfen von Wesenseigenheiten einer
Konfession innerhalb unserer einmal vorhandenen religiosen Spaltung fuhrt in Deutschland
zwangslaufig zu einem Vernichtungskrieg zwischen beiden Konfessionen. Unsere Verhaltnisse gestatten
hier gar keinen Vergleich etwa mit Frankreich oder Spanien oder gar Italien. Man kann zum Beispiel in
allen drei Landern einen Kampf gegen den Klerikalismus oder
{631 Konfessionelle Zwietracht}
Ultramontanismus propagieren, ohne Gefahr zu laufen, da. bei diesem Versuch das franzosische,
spanische oder italienische Volk als solches auseinanderfalle. Man darf dies aber nicht in Deutschland,
da sich hier sicher auch die Protestanten an einem solchen Beginnen beteiligen wurden. Damit erhalt
jedoch die Abwehr, die anderswo nur von Katholiken gegen Ubergriffe politischer Art ihrer eigenen
Oberhirten stattfinden wurde, sofort den Charakter eines Angriffs von Protestantismus gegen
Katholizismus. Was von Angehorigen der eigenen Konfession, selbst wenn es ungerecht ist, immer noch
ertragen wird, findet augenblicklich scharf
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Fehler nicht
vergessen und ebenso nichts hinzugelernt. Ihr politisches Programm lag in der Vergangenheit, sofern sie
sich nicht mit dem neuen Zustand innerlich bereits ausgesohnt hatten, ihr Ziel war jedoch, sich am neuen
Zustand wenn moglich beteiligen zu durfen, und ihre einzigen Waffen blieben dabei nach wie vor ihre
Worte.
Nach der Revolution, da die burgerlichen Parteien, wenn auch unter Anderung ihrer Firmenschilder,
plotzlich wieder auftauchten und ihre tapferen Fuhrer aus der Verborgenheit finsterer Keller und luftiger
Speicher hervorkrochen, da hatten sie, wie alle Vertreter derartiger alter Gebilde, ihre Fehler nicht
vergessen und ebenso nichts hinzugelernt. Ihr politisches Programm lag in der Vergangenheit, sofern sie
sich nicht mit dem neuen Zustand innerlich bereits ausgesohnt hatten, ihr Ziel war jedoch, sich am neuen
Zustand wenn moglich beteiligen zu durfen, und ihre einzigen Waffen blieben dabei nach wie vor ihre
Worte.
Als das Republikschutzgesetz zur Annahme kommen sollte, war eine Majoritat dafur zunachst nicht
vorhanden. Allein vor den zweihunderttausend demonstrierenden Marxisten packte die burgerlichen
"Staatsmanner" eine derartige Angst, da. sie gegen ihre Uberzeugung das Gesetz annahmen, in der
erbaulichen Furcht, andernfalls beim Verlassen des Reichstages von der wutenden Masse windelweich
geprugelt zu werden. Was dann leider zufolge der Annahme ausblieb. —So ging denn auch die
Entwicklung des neuen Staates ihre Bahnen, als ob es eine nationale Opposition uberhaupt nicht
gegeben hatte.
Die einzigen Organisationen, die in dieser Zeit Mut und Kraft besessen hatten, dem Marxismus und
seinen verhetzten Massen entgegenzutreten, waren zunachst die Freikorps, spater die
Selbstschutzorganisationen, Einwohnerwehren usw. und endlich die Traditionsverbande.
Warum aber auch ihr Dasein in der Entwicklung der deutschen Geschichte keinerlei nur irgendwie
wahrnehmbare Umstellung herbeifuhrte, lag an folgendem: So wie die sogenannten nationalen Parteien
keinerlei Einflu. auszuuben vermochten, mangels irgendwelcher bedrohlichen Macht auf der Stra.e, so
konnten
{596 Versagen der nationalen Parteien}
hinwieder die sogenannten Wehrverbande keinerlei Einflu. ausuben mangels irgendwelcher politischen
Idee und vor allem jedes wirklichen politischen Zieles.
Was dem Marxismus einst den Erfolg gegeben hatte, war das vollendete Zusammenspiel von
politischem Wollen und aktivistischer Brutalitat. Was das nationale Deutschland von jeder praktischen
Gestaltung der deutschen Entwicklung ausschaltete, war das Fehlen einer geschlossenen
Zusammenarbeit brutaler Macht mit genialem politischem Wollen.
Welcher Art das Wollen der "nationalen" Parteien auch sein mochte, sie hatten nicht die geringste
Macht, dieses Wollen zu verfechten, am wenigsten auf der Stra.e.
Die Wehrverbande hatten alle Macht, waren die Herren der Stra.e und des Staates und besa.en keine
politische
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