[62097] in SAPr3-news
Re: Unicode Conversion mit SAPKB62039?
daemon@ATHENA.MIT.EDU (Richard J. Strasser)
Mon Jun 1 10:58:46 2009
To: sapr3-news@mit.edu
Date: Mon, 1 Jun 2009 16:51:09 +0200
From: "Richard J. Strasser" <rst.spambox@gmail.com>
Message-ID: <slrnh27qmt.fdp.rst.spambox@blackbox.wue.net>
Hi.
<nospam@noname.de> <nospam@noname.de> wrote:
> Warum nutzt du nicht die Chance, in einem Aufwasch Releasewechsel und
> Unicodeumstellung
> in einem Aufwasch zu machen?
> Wir haben zuerst den Upgrade gemacht, dann SPDD, danach Unicode. Ist super
> gelaufen. Ich
> würde so lange auf den Kunden einreden bis er entnervt zustimmt. Ist die
> günstigste und effektivste
> Variante.
Es gibt verschiedene Gruende, warum man jetzt einen Releasewechsel
macht oder man eben eine Unicodeconvertierung am bestehenden
Releasestand durchfuehren will.
Oft genug stellt sich die Moeglichkeit nicht am bestehendem Release
auf Unicode zu gehen - 4.6x war doch viel verbreiteter als 4.7x .
Ein Releasewechsel bringt im Standardfall immer auch die
Anschaffung neuer HW mit sich.
Je nach Unternehmenssituation kann das in der aktuellen
Wirtschafslage manchen Unternehmen auch schon mal zu teuer sein.
Es kann auch sein, dass man in einem Konzern verschiedene Systeme
betreibt fuer die es jeweils eigene Upgradestrategien gibt
und daher der Upgrade fuer die betroffene Systemlandschaft einfach
noch nicht drann ist.
Bei den meisten Releasewechseln auf ECC 6.0 machte meiner
Erfahrung nach immer auch der Unicodeteil aus - je mehr
Eigenentwicklungen desto mehr Aufwand auf der Seite bzw.
spielt auch immer die Anzahl der verschiedenen Schnittstellen
eine wichtige Rolle.
Fakt ist, dass man bei einer Unicodeumstellung wohl einen
Testaufwand hat, der durchaus auch mit einem Releasewechsel
vergleichbar ist. Wenn man sich diesen Doppelaufwand ersparen
will sollte man Releasewechsel und Unicodeconvertierung
in einem Aufwascher machen.
Ciao,
+RSt
--
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