[60674] in SAPr3-news
Re: Tool zum Drucken aus SAP
daemon@ATHENA.MIT.EDU (=?ISO-8859-1?Q?Mathias_Glo=DF?=)
Thu Feb 28 04:01:43 2008
To: sapr3-news@mit.edu
Date: Thu, 28 Feb 2008 01:01:28 -0800 (PST)
From: "=?ISO-8859-1?Q?Mathias_Glo=DF?=" <mgloss@gmail.com>
Message-ID: <46faf8a0-a9b0-4820-aab3-8b1d96d4f421@62g2000hsn.googlegroups.com>
Hallo Ronan,
On 28 Feb., 07:37, Ronan Habsch <tn...@gmx.de> wrote:
> Ich bin in unserer Firma verantwortlich f=FCr das Druckermanagement.
> Leider ist es so, dass keine einheitliche Druckerlinie bevorzugt wird.
> Jeder kauft was er will. Das funktioniert so lange, bis was aus SAP
> gedruckt werden muss.
Meine Zeit als Basisadmin liegt zwar schon etwas zur=FCck, aber hier
mein "aktueller" Kenntnisstand. Im Prinzip hast du ein paar
verschiedene M=F6glichkeiten, aus SAP zu drucken. Sie alle unterscheiden
sich =FCber die sogenannte Koppelart.
a) Windows-Frontend-Druck. Es wird ein Drucker in SAP eingerichtet
mit
Koppelart F (alt) oder G (neu).
Der Anwender kann dann unter seinen lokal unter Windows
installierten
Druckern ausw=E4hlen.
Nachteil: Geht nicht f=FCr Ausgaben der Hintergrundverarbeitung (da
ist
ja kein Frontend mehr da).
Vorteil: Ein eingerichteter Drucker f=FCr alle Benutzer
F: beim Ausdruck wird der saplpd auf dem Frontend gestartet, der
die
Druckdaten entgegennimmt und an den Windows-Spool weiterreicht.
G: Der Ausdruck wird =FCber die SAP Gui =FCbertragen.
Ger=E4t in SAP ist "SWIN", hier wird die Druckausgabe in ein
WindowsGed=F6ns
umgesetzt, das der Windowsspooler passend verarbeiten kann.
b) Druck vom SAP Server:
Koppelart L: Lokaler drucker (lp/lpr) (wohl eher Unix)
Koppelart U: "Druck via Berkeley-Protokoll" auf einen Drucker im
Netz.
Koppelart C: Direkter Betriebssystemaufruf (\\host\printer)
Hier ist f=FCr jeden Drucker, der angesprochen werden soll, ein
Eintrag
in SAP zu pflegen.
Der Ger=E4tetyp in SAP ist passend zu w=E4hlen. Leider gibts nicht f=FCr
alle Drucker Treiber in SAP, einige Druckerhersteller bieten sie
aber
auch zum Download an (z.B. bei uns f=FCr die Ricoh-Kopierer)
Nachteil: Ein Eintrag pro Drucker
Vorteil: Auch in der Hintergrundverarbeitung benutzbar.
Von SAP gibt es auch Ger=E4tetypen f=FCr Postscript und PDF.
D.h. ein Drucker, der Postscript versteht, sollte - unabh=E4ngig vom
Drucker-
modell - immer das gleiche ausgeben.
Bestimmte Drucker verstehen auch PDF, das habe ich aber noch nicht
aus-
probiert, aber vielleicht w=E4re das ein Ansatz f=FCr euch.
Viele Gr=FC=DFe, Mathias