[60640] in SAPr3-news
Re: Content Server - flatfile oder DB?
daemon@ATHENA.MIT.EDU (Raphaela Corall)
Tue Feb 19 03:26:46 2008
To: sapr3-news@mit.edu
Date: Tue, 19 Feb 2008 08:23:27 GMT
From: "Raphaela Corall" <rc@llaroc.de>
Message-ID: <fpe76f.fg.1@alphA.llaroc.de>
Markus Döhr wrote:
> Jens Hoetger wrote:
>> On Sat, 16 Feb 2008 11:34:01 GMT, "Raphaela Corall"
>> <rc@llaroc.de> wrote:
>>
>> <snip... Content Server, flat files oder DB...>
>>> Hat einer von Euch einen triftigen Grund gegen flatfile?
>> Dass die Daten auch ohne Datenbank abgelegt werden koennen, ist
>> mir neu (womit ich jetzt deine Aussage aber nicht anzweifeln
>> will).
Doch, das geht. Ist auch bei uns für die Datenaustauschplattform
bereits im Einsatz (auch mit ERP 2005 und cProjectSuite). Die
eigentliche Verwaltung passiert dabei wohl im ERP-System, der
ContentServer legt die Dateien bloß ab. Da hat auch keiner danach
gefragt, ob DB besser wäre.
>> Trotzdem moechte ich davor warnen. Im Produktivbetrieb
>> kannst du durchaus mal in die Situation kommen, dass der
>> ContentServer bis bsp.weise heute morgen um 8:57 restored werden
>> muss, weil anschliessend jemand oder irgendetwas das Ding
>> zerschossen hat. Eine DB bietet dir diese Moeglichkeit. Bei flat
>> files bist du aufgeschmissen.
S. oben, der CS hält nur einzelne Dateien, die Dokumenteninfosätze
dazu stecken in der DB des ERP-Systems. Die Dateien dann wiederum in
einer zusätzlichen DB abzulegen halte ich für unnötigen Overhead,
zumal das dann nach Oracle (läuft seit 2000 für R/3) und MS SQL
Server (müssen wir für das ERP-System einsetzen, kennen wir aber
noch nicht) die dritte DB-Variante wäre (ich glaube, MaxDB war das
Stichwort für den CS), die wir zu betüddeln hätten.
> Ich würde hier eher ganz umgekehrt argumentieren. Ein Flat-File
> kann man auch als solches sichern, eine Datenbank muß immer
> komplett zurückgesetzt werden.
2 Leut, 2 Meinungen, vielleicht gibt es ja noch ne dritte ;-)
Ich erinnere mich, daß vor einiger Zeit einem Anwender, der sich
wegen einer zerschossenen Datei an mich wandte, von der
Systemtechnik mit der Sicherung einer wenig älteren Vorversion
geholfen werden konnte, scheint also ein hinreichend schlaues
Konzept dahinterzustecken (davon versteh ich so wenig, daß ich nicht
mal mit Schlagworten um mich werfen kann, die ein Wissender
einordnen könnte). Dazu kommt, daß bei flatfile mit Deltasicherungen
gearbeitet werden kann, wogegen eine DB nur ganz oder gar nicht
gesichert werden kann. Bei einem erwarteten Volumen von ca. 1
Terrabyte ist die deutlich geringere Netzlast für Sicherungen IMO
dann schon ein Argument.
Gruß
Raphaela
--
>> Du bist Masochist?
> Nein. Zu lange im Usenet.
Wo ist da der Unterschied?
<bbn4ib$buf$03$1@news.t-online.com>