[60574] in SAPr3-news
Einführungsaufwand / Nutzen - Kapazitätsplanung SAP R/3
daemon@ATHENA.MIT.EDU (Dirk Wilberg)
Mon Feb 4 10:45:08 2008
To: sapr3-news@mit.edu
Date: Mon, 4 Feb 2008 16:44:12 +0100
From: "Dirk Wilberg" <dwilberg@osborn.de>
Message-ID: <fo7f0v$3nd$1@news.dtag.de>
Hallo,
ich bräuchte mal eine Argumentationsgrundlage, ggf. eine Entscheidungshilfe
zum Thema Kapazitätsplanung in SAP R/3. Vielleicht hat damit schon jemand
von Euch Erfahrungen, gute oder schlechte, gemacht.
Folgender Hintergrund:
Wir sind Hersteller von technischen Bürsten / Industriebürsten. Ein Teil
unserer Produkte wird in größeren Stückzahlen verbrauchsgesteuert disponiert
und hergestellt ("Lagerware").
In einem Bereich unserer Fertigung stellen wir jedoch auch technisch
aufwendigere Produkte kundenindividuell nach Zeichnung / Kundenvorgabe her.
Für diesen Bereich (zur Zeit umfaßt dieser 3 Produktionsmaschinen) soll eine
unterstützende Software zur Kapazitätsplanung eingeführt werden.
Jetzt muss entschieden werden, ob man
a.) die Funktionalität des SAP R/3 (bei uns Release 4.7 Enterprise)
einführt, oder
b.) eine individuelle Software erstellen läßt, die (Zitat eines Kollegen)
"ziemlich einfach gestrickt ist und für die drei Maschinen voll und ganz
ausreicht". Letztenendes wird hier nicht viel mehr als eine Art "Plantafel"
abgebildet.
Grundsätzlich meine ich, wir sollten versuchen, hier das SAP R/3 zu nutzen,
da man sicherlich in Zukunft mehr als nur die Kapazität der genannten 3
Maschinen planen möchte. Außerdem haben wir Schwesterfirmen, die von der
Funktionalität - sofern sie im R/3 abgebildet ist - auch einen Nutzen haben
können.
Sofern die Kapazitätsplanung im SAP R/3 abgebildet wird, kann man mit den
dann vorhandenen Daten sicherlich weiteren Nutzen ziehen. Kann ggf. die
Verfügbarkeitsprüfung bei Kundenauftragserfassung dadurch "realistischere"
Termine ermitteln??
Ein weiterer Gedanke ist, dass bei der individuellen Software schnell "das
Ende der Fahnenstange" erreicht ist, insbesondere dann, wenn der Entwickler
mal nicht mehr verfügbar wäre.
Für die individuelle Lösung spricht, dass sie recht günstig erscheint
(kostet weniger als 4 Beratertage). Auch, dass sie sehr einfach zu bedienen
und übersichtlich sein soll.
Der Kollege, der die individuelle Lösung bevorzugt, befürchtet, die SAP
Lösung sei viel zu Komplex / Aufwendig.
Wie sind den Eure Erfahrungen?
Bin für jeden Hinweis dankbar.
Gruß,
Dirk Wilberg
--
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