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Re: Vergabe von Berechtigungen, Forderungen =?ISO-8859-1?Q?der_Wi?=

daemon@ATHENA.MIT.EDU (Raphaela Corall)
Sun Nov 18 07:47:51 2007

To: sapr3-news@mit.edu
Date: Sun, 18 Nov 2007 12:42:49 GMT
From: "Raphaela Corall" <rc@llaroc.de>
Message-ID: <fhpfgp.2eo.1@alphA.llaroc.de>

Christian Zalto wrote:
> Die rechtlichen Rahmenbedingungen sind gegeben, die Revision macht
> ihren Job, dass diese Bedingungen auch beachtet werden und am Ende
> sollte das allen Beteiligten nutzen. Die Herausforderung besteht
> darin, trotz der resultierenden 'Formalismen' sicherzustellen,
> dass man weiter handlungsfähig bleibt. Denn wenn man es nicht
> schafft, die richtige Berechtigung zeitnah und mit wenig Aufwand
> zuzuweisen, hält man entweder die Leute von ihrer Arbeit ab und
> verurteilt sie zum Däumchen drehen oder beschäftigt viele
> Mitarbeiter mit einem ineffizienten Vergabemechanismus, der mehr
> kostet als er nutzt.

Das ist aber bei allem, was Revision fordert, letztlich der Punkt: Gibst
Du den Forderungen in vollem Umfang nach, oder bleibst Du
handlungsfähig?

> Insofern sehe ich auch die 'unkomplizierte' EMail-Beantragung aus
> Effizienzgründen kritisch: Woher soll denn der Anforderer wissen,
> welche Berechtigung benötigt wird und wer für die Genehmigung
> zuständig ist? Braucht er dann schon wieder jemanden, der ihm
> sagt, was in der Mail drinstehen muss? Wieviel Zeit geht
> verloren, weil die Angaben unvollständig sind oder der Genehmiger der
> falsche ist - oder vielleicht gerade in Urlaub ist?

MailAdresse heißt SAP-Rechte und wird von allen, die das zu bearbeiten
haben, gelesen. Beantragung ist formlos, und die Bearbeiter von
SAP-Rechte kümmern sich darum, daß Wege (Rückfrage per Mailweiterleitung
an den jeweils Zuständigen sofern nicht von dort ein "Generalvollmacht"
für die Anforderung vorliegt) eingehalten werden. Wendet sich der
Anforderer direkt an einen Moduler, wird von da gleich mit der
Genehmigung an SAP-Rechte geschrieben (oder der Moduler nimmt mir die
Arbeit ab, dem Anwender zu erklären, warum er das nicht kriegt). Oder
der Anforderer hat den falschen Moduler erwischt und kriegt nur die
Info, daß er an SAP-Rechte schreiben soll.

> Hier kann ein strukturierter Workflow wirklich weiterhelfen - und
> wenn man's richtig macht, braucht man am Ende niemanden, der die
> genehmigten Berechtigungen im System einträgt, denn das macht der
> Workflow ganz von alleine.

Mail an SAP-Rechte: Meine Beleganzeige ist unvollständig.
Guck ich in die Profile: Kreditoren darf er sehen, Debitoren auch,
Sachkonten nicht, das Ganze für Bukrs 0047.
Frage über den Zaun an den Moduler: Hat das nen Grund, daß xy die
Sachkontenpositionen für Bukrs 0047 nicht sehen darf, oder ist das
historisch gewachsen?
Je nach Antwort Weiterleitung aus SAP-Rechte an Moduler oder an
FI-Chefin: "Darf xy auch die Sachkontenpositionen für Bukrs 0047 sehen?"
Bei Genehmigung: Profil zuordnen, Anfo mit Standardtext beantworten,
fertich.
Bei Ablehnung: Antwort losschicken, Rückruf kriegen, erklären müssen, an
FI-Chefin verweisen, meistens danach nix mehr davon hören.

Wenn irgendwer in der Kette nicht erreichbar ist und es um was
Dringenderes geht als bloß die fehlende SK-Position, muß ich nur mit
meinem Gewissen abmachen, ob ich die Berechtigung sofort vergebe und mir
die Genehmigung nachreichen lasse.

Wo genau soll das jetzt mit elektrischem Workflow schneller und
einfacher gehen? - mal ganz davon abgesehen, daß Workflow in unserem R/3
nicht eingerichtet ist, wir uns also erst mal damit beschäftigen
müssten, wie das geht, dann einrichten, dann Anwender schulen ...

Anderes Beispiel: X fordert Berechtigungen für seinen Azubi an:
"Berechtigungen wie ich", eine Anforderung, die keiner weiteren
Genehmigung bedarf. Beim Kopieren der Profile sehe ich, daß X ein paar
spezielle Berechtigungen hat und frage nach, ob Azubi die wirklich
bekommen soll. Meistens soll er dann doch nicht. Kannst Du sowas ohne
Ohrenbrecherei nem Workflow beibringen, der die Profile automatisch
vergibt?

Gruß
Raphaela

-- 
> Nach *welszer* Cebit?
Was soll die Frage? Die Antwort lautet immer "Nach der Cebit". Nur
antiquierte Schreibmuffel antworten heute noch "42".
<cftr4c.3vv73cn.1@sniet.fqdn.th-h.de>

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