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Re: Doku aus Dictionary generieren

daemon@ATHENA.MIT.EDU (Volker Wegert)
Fri Jul 27 04:55:09 2007

To: sapr3-news@mit.edu
Date: Fri, 27 Jul 2007 10:51:54 +0200
From: Volker Wegert <mail@volker-wegert.de>
Message-ID: <87lkd2kz4l.fsf@sinclair.home.volker-wegert.de>

"Peter Postlbauer" <peter.postlbauer@apk.at> writes:
> Nein Leute in dem Fall - auch wenn ich selbst auch nicht so gerne
> dokumentiere liegt der Fall ein klein wenig anders.  Hintergrund: wir hatten
> früher (am Großrechner) einen sogenannten Datamanager (ähnlich dem
> SAP-Dictionary). Darin wurden sämtliche Tabellenbeschreibungen,
> Feldbeschreibungen, Strukturbeschreibungen, Domänenbeschreibungen, etc....
> hinterlegt. Daraus wurden dann: a) die DDL's b) die Leistungsbeschreibung c)
> die Userdoku d) etc..  generiert.
> 
> Und genau darum geht's in dem Fall (nur die DDL's werden nicht benötigt),
> dass die Fachabteilung ein Dokument (Papier oder pdf) in die Hand bekommt,
> wofür sie dann das Ok gibt.  Z.B.: ich drucke eine Tabelle - oder noch
> besser: das Datenmodell - aus, und habe dazu auch sämtliche
> Feldbeschreibungen, die dann später auch in der Onlinehilfe erscheinen.

Halt, halt. Tabellendefinition != Datenmodell, zumindest für die Form von
Datenmodell, mit der die Fachabteilung was tun will. Die interessiert es in
der Regel nicht, ob ein Langtext mit SAP-Bordmitteln ein Kurztextfeld plus
Langtextkennzeichen plus angehängter SE75-Definition braucht - genau sowas
(also zumindest den ersten Teil) steht aber im DDIC. Dafür ist die SE11 also
tatsächlich wertlos.

Wenn es nur um das Durchwinken von Dokumentation geht, kann die SE11 oder die
Dokutransaktionen (SE63 ff) ganz gut funktionieren. Aber wenn die
Fachabteilung für die *Struktur* "das OK geben soll", dann sollte sie das ja
besser tun, *bevor* das Ganze in der SE11 landet - für rapid prototyping ist
R/3 ja nicht wirklich geeignet. Und dafür weiß ich auch kein vernünftiges
Bordmittel - tut mir leid, das mal so sagen zu müssen, aber der Data Modeler
(SD11?) ist aus meiner Sicht ziemlich schwach, der macht mehr Aufwand als er
Nutzen bringt.

Beruflich nutze ich den Enterprise Architect, um so Modelle zu erzeugen. Wenn
der Kunde / die Fachabteilung einen Prototypen haben will, dann tendiere ich
mittlerweile dazu, mit dem Eclipse Modelling Framework (ja, ich weiß: "Iiih,
Java!") zu arbeiten. Damit male ich ein UML-ähnliches Diagramm und generiert
mit wenigen Handgriffen einen rudimentären Editor, mit dem die Fachabteilung
schonmal ausprobieren kann, ob sie denn die Daten in der Struktur überhaupt
untergebracht bekommt. Andere Werkzeuge zum RP sind genausogut geeignet.

HTH (wenn nicht, bitte mehr Infos einwerfen)
  Volker


-- 
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