[58865] in SAPr3-news
Re: Solution Manager - Erfahrungen
daemon@ATHENA.MIT.EDU (=?ISO-8859-1?Q?Markus_D=F6hr?=)
Fri Feb 9 08:37:21 2007
To: sapr3-news@mit.edu
Date: Fri, 09 Feb 2007 14:35:57 +0100
From: =?ISO-8859-1?Q?Markus_D=F6hr?= <wantbottom@t-online.de>
Message-ID: <45CC78BD.7090505@t-online.de>
sk wrote:
> Hallo !
>
> Wir setzen den SolMan auch bereits seit einigen Jahren ein.
> Ich sehe das Hauptproblem darin, dass sich in der Vergangenheit ständig
> etwas grundsätzlich geändert hat. Bei uns gab es damals kein Zentrales
> Monitoring für die SAP-Systeme und wir haben das klassische
> RZ20-Monitoring am Anfang dort übernommen. Einige Sachen sind aus meiner
> Sicht sehr umständlich oder nicht wirklich fertig. Warum die SAP dann
> diese Bereiche ausrollt (wie den MO ab April) und dem Kunden aufdrückt
> verstehe ich nicht.
Ich denke, das hängt einfach damit zusammen, daß die Systeme zu groß, zu
komplex und auch für die SAP selbst nicht mehr wartbar sind.
Es wird z. B. auch gezielt, gerade im Java-Umfeld, dahinentwickelt (bzw.
NICHT entwickelt) - daß man SolMan benötigt.
Stand heute ist es z. B. nicht möglich, "banale" administrative
Informationen in einem Portal abzurufen:
- wer ist angemeldet?
- was tut derjenige?
- was tut meine Engine?
Diese Funktionen wurden BEWUSST NICHT in das Portal integriert, hier
soll der Kunde auf SolManDiag und Introscope zurückgreifen.
Möglicherweise wird dieser Ansatz *irgendwann* notwendig werden, wenn
die Systeme so verteilt sind, daß Funktion A in System A aufgerufen wird
und B in System B; Stand heute setzen nur weniger Unternehmen die volle
Fülle von SOA produktiv ein, besonders wenn es über Unternehmensgrenzen
hinweg geht.
Dennoch, der Aufwand, um alleine den SolMan zu betreiben, sollte nicht
unterschätzt werden, es ist eben nicht damit getan, ab und an mal hier
ein SP in den SolMan zu packen, das System ist eines der komplexesten,
die wir haben.
--
Markus