[58711] in SAPr3-news
Re: Drucken mit =?ISO-8859-1?Q?Ger=E4tetyp_PDF1?=
daemon@ATHENA.MIT.EDU (Arno Frauenkron)
Fri Jan 12 12:23:17 2007
To: sapr3-news@mit.edu
Date: Fri, 12 Jan 2007 18:22:58 +0100
From: Arno Frauenkron <frockert@gmx.de>
Message-ID: <eo8g5i$hq7$1@online.de>
Hallo NG,
sap47110@web.de wrote:
> Frage: Kann ich eine feste Datei vorgeben ohne das beim Ausgeben
> immer danach
> gefragt wird??
Ja, man kann in der Druckerkonfiguration ein Skript
hinterlegen/ausführen lassen.
Ich nutze diesen Gerätetyp ebenfalls um PDF zu erstellen.
Mithilfe des erwähnten Skripts werden die PDF in einem Ordner des
SAP-Servers abgelegt, der Name der PDF ist die Spoolnummer (glaube ich).
Per Batch hole ich diese PDF dort ab und verarbeite/verschiebe sie
entsprechend weiter.
Wenn gewünscht, kann ich näheres dazu posten, aber frühestens nächste
Woche, habe kein Zugriff von Zuhause.
> Frage1: Ist es möglich, die Dateiausgabe zu umgehen und direkt den
> Reader mit der Ausgabe
> aufzurufen ??
Keine Ahnung, war noch nie gefordert bei uns.
Ich habe noch andere interessante Dinge mit PDF um gesetzt.
Ich habe mir ein Programm erstellt um die Spools eines Tages, zu einem
bestimmten Drucker (Bestelldrucker), über das SAP-interne PDF
Umwandlungsprogramm in PDF um zu wandeln. Das läuft täglich abends um
23.00 Uhr als Job.
So rette ich mir die Bestellungen eines Tages, insbesondere die
Änderungsdrucke in PDF weg.
Weiterhin schiebe ich diese erstellten PDF durch eine Batchroutine
(inkl. Freeware pdftotext), um anschliessend in den generierten Textfile
nach dem Type der Bestellung (Bestellung, Änderung, Mahnung) und der
Bestellnummer zu suchen.
Mit den gefundenen Daten benenne ich die aktuelle bearbeitete Bestellung
in beispielsweise "4500471100_best_20070107_1415.pdf" um.
Änderungen und Mahnungen entsprechend anders.
Mittlerweile habe ich in 6 Monaten ca. 5000 PDF auf diesem Wege erstellt.
Der Hintergrund, wir haben kein Archivierungsystem, und die Nachrichten
die man sich in der Druckansicht in der Bestellung anschauen kann,
entsprechen immer dem aktuellen Zeitgeschehen und nie zum Zeitpunkt des
damaligen Ausdrucks.
Die zwischenzeitlich erstellten Änderungsnachrichten sind also
unwiderruflich verloren, sofern der (anonyme) Spool nach ein paar Tagen
gelöscht wird.
Vielleicht mag man mich belächeln, das ich so einen Aufwand betreibe,
wenn man zig mal den Anwendern die Nachrichtenprozdur und die
entsprechende Nichtverfügbarkeit der Originaldokumente diskutiert hat,
lässt man sich halt was einfallen.
Geld für die Einrichtung des Archivierungsystem ist zunächst mal nicht
frei gestellt.
Gruß
Frockert