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Re: Debitorenstammdaten: 4 Augen Prinzip

daemon@ATHENA.MIT.EDU (Gregor Wolf)
Thu Aug 25 16:57:36 2005

To: sapr3-news@mit.edu
Date: Thu, 25 Aug 2005 22:57:12 +0200
From: "Gregor Wolf" <gwolf@chiemgau.com>
Message-ID: <delbbl$2mum$1@ulysses.news.tiscali.de>

Hallo Matthias,

> Welchen Userexit habt ihr denn genommen ?

Heute bin ich endlich dazu gekommen meinen Kollegen zu fragen der diese 
Funktion implementiert hat. Hier seine Antwort:

Workflows werden generell über Ereignisse gestartet. Ereigisse können durch 
das systemseitige Schreiben von Änderungsbelegen, durch Statuswechsel eines 
Business-Objects oder durch den Funktionsbaustein SWE_EVENT_CREATE erzeugt 
werden.

Zur Prüfung der Debitorenstammsätze sind wir so vorgegangen:
- Beim Speichern des Debitorenstamms wird verlangt, dass ein definierter 
Sperrstatus (bei uns ZK) durch den Anwender gesetzt wird. Ein Speichern des 
Debitorenstamms ohne Sperrstatus ist für den "normalen" Anwender nicht 
möglich. Nur Mitarbeiter der Debitorenbuchhaltung haben eine eigens 
erstellte Berechtigung, die ihnen das Speichern eines Debitorenstamms ohne 
Sperrstatus erlaubt.
Diese Prüfungen erfolgt im Userexit SAPMF02D (FB EXIT_SAPMF02D_001).
- SAP erstellt beim Speichern des geänderten Debitorenstamms 
Änderungsbelege. Über die Ereigniskopplung wird beim Speichern eines 
Änderungsbelegs für den Debitorenstatus ein Workflowereigis ausgelöst.
- Über dieses Ereignis wird dann der Workflow zur Prüfung der Stammdaten 
angestoßen und eine Aufgabe an die Mitarbeiter der Debitorenbuchhaltung 
geleitet. Diese prüfen und nehmen den Sperrstatus zurück.

Hoffe geholfen zu haben.

Grüße
Gregor 



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