[55283] in SAPr3-news
Re: SPAU und durch Modifikationsabgleich erzeugter Tranportauftrag
daemon@ATHENA.MIT.EDU (Raphaela Corall)
Thu Aug 25 05:47:17 2005
To: sapr3-news@mit.edu
Date: Thu, 25 Aug 2005 09:46:36 GMT
From: "Raphaela Corall" <rc@llaroc.de>
Message-ID: <dekb2t.3vuf2nt.1@alphA.llaroc.de>
Markus Adler wrote...
>
> Im Test-/Entwicklungssystem habe ich ein Supportpackage
> oder Releaseupgrade eingespielt,
> und mache jetzt einen SPAU(Modifikations)-Abgleich
> (Ruecksetzen auf Orginal, und Modifikationen nachziehen)
> dabei wird ein Transportauftrag erzeugt. Wenn ich jetzt
> im das Prodsystem ebenfalls das Supportpackage oder
> Releaseupgrade einspiele, reicht es dann aus wenn ich nur
> noch den erzeugten Transportauftrag einspiele oder muss
> ich nochmal den SPAU-Abgleich machen ?
Den Abgleich solltest Du auf jeden Fall machen, schon um
festzustellen, ob die SPAU-Listen identisch sind. In einem
lebenden System ist es immer möglich, daß Abweichungen
zwischen DEV und PRD irgendwo passiert sind, ohne daß sich
jemand dessen erinnert, z.B. durch eine Modifikation, die
nie produktiv gesetzt, aber im Entwicklungssystem auch nicht
zurückgedreht wurde.
Wenn die Listen identisch sind und keine DDIC-Objekte
enthalten, sollte es theoretisch genügen, den Transport aus
dem Entwicklungssystem hinterherzuschieben, ohne die Objekte
im Folgesystem bearbeitet zu haben. DDIC-Objekte würde ich
immer in jedem System bearbeiten, um sicherzustellen, daß
die Inhalte kundeneigener Felder nicht verlorengehen.
Letztlich hängt das Vorgehen von Art und Anzahl der
Modifikationen ab. Wenn es ein paar Reports/Fubas sind, die
durch Einspielen von Hinweisen "modifiziert" wurden, ist es
sicher das Schnellste, den ganzen Baum zu markieren und auf
Original zurückzusetzen. Sind es seitenlange Listen und die
Objekte vielleicht auch noch unterschiedlich zu behandeln,
dann ist es natürlich einfacher, den Transport aus dem
Entwicklungssystem zu importieren.
Gruß
Raphaëla
--
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