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Re: Cross Company Verkauf Spanien, Ausgleichssteuer "Recargo de Equivalencia"

daemon@ATHENA.MIT.EDU (Martin Ziehl)
Tue Apr 12 11:20:10 2005

To: sapr3-news@mit.edu
Date: Tue, 12 Apr 2005 17:12:05 +0200
From: "Martin Ziehl" <mziehl_keinspam_@web.de>
Message-ID: <d3goi4$p8p$1@news.sap-ag.de>
Reply-To: "Martin Ziehl" <mziehl_keinspam_@web.de>

Hallo Dirk,

wenn ich das richtig verstehe, dreht sich dein Problem um die Anzeige der
Steuerkennzeichens in den Vertriebsbereichsdaten und in den entstehenden
Aufträgen.

Kann man den Anwendern nicht nahebringen, dass die KNVI, in denen die
Steuerkennzeichen hinterlegt werden, abhängig vom Land des Warenempfängers
und nicht abhängig von der Verkaufsorganisation ist?
Ich versuche meinen Leuten immer wieder beizubringen, dass einige Sachen
vielleicht nicht optimal in SAP abgebildet ist, aber dass mit den
bestehenden Mitteln lieber der Standard genutzt werden soll als dass was
eigenes gestrickt wird.
Insbesondere zahlst du (na ja, vielleich nicht du persönlich) ja dafür, dass
die Standardauslieferung gewartet wird, was für deine Sonderlocken
sicherlich nicht der Fall sein wird.

Denk doch mal dadrüber nach.

Wenn du im Kundenauftrag keine Steuern sehen willst, dann schau dir mal den
HW 105621 an; dort wird über einen Beratungshinweis das Ausblenden von
bestimmten Konditionsarten über Berechtigungen beschrieben. Vielleicht
hilfts ja.

Viele Grüße

Martin

"Dirk Wilberg" <dwilberg@osborn.de> wrote in message
news:d3go6m$1qd$1@news.dtag.de...
> Hallo Martin,
>
> vielen Dank für die schnelle Reaktion. Natürlich kann ich verhindern, dass
> die Steuer in den Belegen gefunden wird, wo sie nicht reingehört. Was mir
> nicht gefällt, ist folgendes:
>
> Im Materialstamm und im Kundenstamm muss je Land das Steuerkennzeichen
> mitgegeben werden. Wenn ich die Konditionsart für die Ausgleichssteuer im
> Cross Company Geschäft einsetzen will, dann muss ich auch für das Land DE
> diese Kondition eintragen, sprich: In allen Stammdaten des Werkes ES (OK!)
> und DE (Mist!) taucht dann in den Vertriebssichten die neue Konditionsart
> auf, die obligatorisch ist. Dann kommen nur dumme Fragen von den Usern...
> die Ausgleichssteuer hat in den Vertriebssichten der deutschen
Organisation
> nichts zu suchen, wird aber unweigerlich angezeigt, wenn ich sie für den
> CrossCompany Prozess benötige.
>
> Dennoch vielen Dank für Deinen Tipp.
>
> Beste Grüße,
> Dirk
>
>
>
> "Martin Ziehl" <mziehl_keinspam_@web.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:d3gg01$ibd$1@news.sap-ag.de...
> > Hallo Dirk,
> >
> > > Nach Einbau dieses Hinweises funktioniert diese Ausgleichssteuer
prima,
> > wenn
> > > (!!) die Lieferung vom Werk Spanien direkt an den Endkunde geliefert
> wird.
> > > Liefert jedoch das Werk in Deutschland, wird die Steuer wieder nicht
> > > gefunden.
> > >
> > > Sicher wäre es möglich, auch dafür das customizing anzupassen, jedoch
> mit
> > > dem Nachteil, dass dann die Zusätzliche Steuerkondition auch für alle
> > Kunden
> > > unserer Verkaufsorganisation in Deutschland auftauchen würde... ist
so!!
> > Und
> > > verwirrt sämtliche Mitarbeiter. Am Ende führt das auch zu Fehlern.
> >
> > Damit dies nicht passiert kannst du evtl. dir eine eigene Bedingung
> anlegen,
> > die hinter die neue Konditionsart für die span. Mwst gehängt wird.
> > In der Steuerfindung sieht mann dann nur: Zugriff nicht durchgeführt,
weil
> > Bedingung xy nicht erfüllt. Wenn du dann noch die Steuer als nicht
manuell
> > eingebbar customized, dann sind doch alle Fehlerquellen beseitigt...
> >
> >
> > Viele Grüße
> >
> > Martin
> >
> >
>
>



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