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Re: SAP BASIS: Perspektiven

daemon@ATHENA.MIT.EDU (Rainer Huebenthal)
Tue Mar 15 14:11:39 2005

To: sapr3-news@mit.edu
Date: Tue, 15 Mar 2005 20:11:27 +0100
From: Rainer Huebenthal <usenet200412.20.finji@spamgourmet.com>
Message-ID: <1vc6vwrq7n749.dlg@news.reisetraeume.com>
Reply-To: usenet-reply.20.finji@spamgourmet.com

Moin Manfred Albat, du schriebst:

> Schnittstellen wohin? In andere SAP-Systeme oder in nonSAP-Systeme?
> Was hinter Schnittstellen in einer nonSAP-Umgebung liegt, kann
> nicht das Problem der SAP sein. Das ist ja genau der Punkt!

Doch das ist der Punkt. Es sei denn du unterscheidest
Signifikant zwischen "das kann nicht das Problem der SAP" sein
oder "das kann nicht das Problem von SAP sein",

Oder anders: natuerlich koennen eigentwntwicklungen in SAP ein
Problem sein, das juckt aber die SAP herzlich wenig.

> Und möglicherweise macht IBM u. a. diese Standorte deshalb platt,
> weil es diese Mainframes nicht mehr gibt, die da neulich noch betreut
> wurden! Denn sie wurden abgelöst durch C/S-Systeme mit SAP R/3-
> Applikationen, und, ja, neben der R/2->R/3-Migration wurde die gesamte 
> nonSAP-PL/1-COBOL-RPG-/370-Assembler-FORTRAN-CSP-Mainframe-
> Landschaft  gleich mit abgelöst.

Nit gleich mit der Axt den ganzen Wald roden. Fortran hatte im
mainframe Bereich nie eine Bedeutung, sondern eher im
Grossrechnerbereich (sind das nun Mainframes oder nicht?) wie
Cybers oder andere Vectorrechner. Die werden zwar auch nicht
mehr weiterentwickelt, sondern die Richtung geht auch hier in
Richtung Supercluster, aber da wo Fortran noch am werkeln ist
sehe ich kein sterben, sondern eher ein Wachsen. Der
marktanteil solcher Maschinen ist aber dermassen gering, das
selbst ein 1000%iges Wachstum nichts an der Gerungfügigkeit
ändert.

> Soviel zu den Tatsachen, die Du ohne tiefergehende Kenntnisse im
> konkreten Fall als "Traum" abqualifiziertest. Wenn Du bitte zukünftig
> Deine Tonlage umgänglicher einstellst, können wir gerne weiter 
> diskutieren. Wenn nicht, dann nicht.

So wie ich das sehe, sieht er ueber seinen
Banken/Versicherungenteller nicht hinweg oder will mutwillig
die Augen verschliessen, waht do i know. Aus seiner
Perspektive hat er aber Recht, Mainframes sterben bei Banken
und Versicherungen noch lange nicht aus. Jedenfalls nicht,
solange es sich fuer die IBM irgendwie doch noch lohnt, diese
Kisten zu produzieren und zu warten,


cu
  Rainer

-- 
http://www.reisetraeume.com

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