[53199] in SAPr3-news
Re: Mappen VS Bapi und Co
daemon@ATHENA.MIT.EDU (Peter Kloster)
Tue Feb 1 17:37:15 2005
To: sapr3-news@mit.edu
Date: Tue, 01 Feb 2005 23:39:43 +0100
From: Peter Kloster <pktrash@gmx.de>
Message-ID: <ctp09l$6rs$00$1@news.t-online.com>
Markus <lucky@lucky-one.de> schrieb:
> Hallo Leute
>
> Wir stellen Überlegungen an, unsere Schnittstellenlandschaft zu
> überarbeiten. Wir haben mehrere Vorsysteme, die sowohl Debitoren,
> als auch Kreditoren im R3 anlegen. Darüberhinaus werden noch
> verschiedene Arten von Belegen durch die Vorsysteme
> erzeugt.Außerdem werden noch Anlagenstammsätze angelegt und
> bebucht Momantan läuft dies durch Batchschnittstellen, die Mappen
> erzeugen. (Teils Standard-Transaktionen a la RFBIBL00 und zum Teil
> aufegzeichnete Transaktionen).
> Nun überlegen wir moderne Techniken der Sap enzusetzen. In erster
> Linie Bapis, die wir in eigene Programme einbinden und die dann im
> Batch in der Massenverarbeitung laufen.
> Nun sind wir in der Phase, wo wir das Für und Wider abwägen
> wollen. Wie ist Eure Meinung zu diesem Thema? Lieber Altvertrautes
> oder welche Gründe könnten für die neuen Techniken sprechen? Denn
> schließlich kostet das Umstellen der Schnittstellen auch ne
> Kleinigkeit.
>
> Ich würde mich über Meinungsäußerungen sehr freuen.
> Erfahrungsberichte wären natürlich auch sehr willkommen !!!
I.d.R. setzen wir CT und im Fehlerfall BTCI ein (ältere SSt auch
über (S)FTP/SCP als Flatfile). Neuere Techniken, im Sinne von "dat
ist wat Neues" in den letzen drei Jahren, setzen wir selbst-
verständlich auch ein. Allerdings muss man dabei die Mengen und
verfügbaren Resourcen betrachten. Bei ca. 100.000 bis 200.000 TA
(im Spitzengeschäft) hat es sich bei uns bewährt, die IDocs ORDERS
und DESADV (sprich Aufträge) durch Jobs im 10m-24h-Zeitfenster
einzuspielen und als echten AU oder LF in unserem System zu
erbuchen. BAPIs sind wie echte User im System und verbraten
Onlineressourcen, die i.d.R. in diesem Umfange nicht notwendig
sind (ich spreche hier von einem System mit ca. 50 externen
Schnittstellen und einem *externen* Logistikdienstleister, mit
allen Hin- und Rückmeldungen).
Im Massengeschäft ( > 1000 ORDERS/d ) würde *ich* IDocs im
gesteuerten Batchbetrieb bevorzugen und im Pillepallegeschäft
Bapis. Zu berücksichtigen sind dabei natürlich die Anforderungen
eurer (internen/externen) Kunden und die Vertragsgestaltung. Die
Umstellung einer SSt ist eine *einmalige* Sache; eine falsche
Konzeptionierung kostet jeden Monat viel Geld...
Eine andere Frage ist dabei natürlich, was eurer Anlage verarbeiten
kann...
Andere Fragen betreffen die Erweiterbarkeiteit der SSt. Das
Erweiterungskonzept der BAPIs ist gewöhnungsbedürftig, aber für
Uni-Frischlinge der letzten drei Jahre kein Problem. Für reine
Flatprogrammierer ist das Erweiterungskonzept der IDocs-SSt
eine klare Sache. Ich möchte damit nur sagen, dass bei einem
solchem Projekt *mehr* als nur die reine Technik betrachtet
werden sollte (und darf).
.pk