[52548] in SAPr3-news
Re: Berechnungsmotiv in der Ergebnisermittlung
daemon@ATHENA.MIT.EDU (Dr. No)
Wed Dec 1 19:00:47 2004
To: sapr3-news@mit.edu
Date: 1 Dec 2004 16:00:43 -0800
From: sap-ng@arcor.de (Dr. No)
Message-ID: <952d0296.0412011600.3b6b2ca1@posting.google.com>
Hallo,
auch das unter "PS" beschriebene Prob ist gelöst, ich hatte nämlich
schon abgegrenzt und abgerechnet :-)
Gruß
UF
sap-ng@arcor.de (Dr. No) wrote in message news:<952d0296.0411300830.2dcd0486@posting.google.com>...
> Hallo Martin,
>
> ich hab´s mittlerweile auch geschafft, wenn auch leicht anders als in
> Deiner Beschreibung.
>
> In der OKG4 habe ich die Zeilen-ID, der in der OKG5 die
> Kostenbelastungen mit dem Kulanzmotiv zugeordnet werden (in der OKG5
> habe ich diese Zeilen-ID zu 100% als nicht aktivierbar definiert), der
> Kategorie "D" (direkte Kosten des Umsatzes) zugeordnet (mit eigener
> Typ31-Kostenart). Dann läuft die Ergebnisermittlung durch, und bei
> entsprechender Anpassung des betreffenden Verrechnungsschemas wird
> die Abrechnungskostenart zum Ursprung "Abgrenzungskostenart" in CO-PA
> ausgewiesen.
>
> Das Problem, was ich jetzt noch habe, ist, dass für einen
> Serviceauftrag mit dem Berechnungsmotiv "Fakturierung" im Rahmen der
> Ergebnisermittlung zwar Wip ermittelt wird ("Kostenanteil im Bestand:
> K(b)"), was auch in der Tabelle COSB zu sehen ist, bei der Abrechnung
> (Buchung WiP in die FiBu) dann aber angeblich keine abgegrenzten Daten
> vorhanden sind.
>
> Idee?
>
> PS Die in meinem ersten Beitrag beschriebene "Verdichtungsproblematik"
> bezog sich im übrigen nur auf die Planwerte des Serviceauftrags, diese
> werden anscheinend - trotz Berechnungsmotiv im CS-Auftrag - nicht mit
> Berchnungsmotiv fortgeschrieben. Lösung: Vollmaskierter Eintrag zur
> Systembefriedigung.
>
> Gruß
> UF
>
>
>
> "Martin Voss" <voss@winf.uni-passau.de> wrote in message news:<cohj9t$mtv$04$1@news.t-online.com>...
> > "Dr. No" <sap-ng@arcor.de> schrieb im Newsbeitrag
> > news:952d0296.0411300053.6c23e0a1@posting.google.com...
> > > Hallo zusammen,
> > >
> > > hat jemand Erfahrung mit der Nutzung des sog. Berechnungsmotivs im
> > > Rahmen der Ergebnisermittlung für Kunden- bzw. Kundenserviceaufträge
> > > (CS)?
> > >
> > > Anforderung: Es werden Serviceleistungen für einen Kunden erbracht,
> > > die aber manchmal (oder öfter) dem Kunden nicht in Rechnung gestellt
> > > werden sollen (wegen Kulanz oder Garantie). Dann sollen auch die auf
> > > dem Serviceauftrag angefallenen Kosten bei der monatlichen
> > > Ergebnisermittlung nicht zu Ware in Arbeit werden, weil diese wegen
> > > der Nicht-Fakturierung ja nie aufgelöst werden würde. Vielmehr sollen
> > > die Kosten direkt nach CO-PA abgerechnet werden.
> > >
> > > Mit der "spanischen Methode" könnte man das so lösen, dass der aus
> > > Bedarfsklasse bzw. Serviceauftragsart übernommene Abgrenzungsschlüssel
> > > manuel(l) entfernt wird, so dass der Auftrag gar nicht an der
> > > Ergebnisermittlung teilnehmen würde.
> > >
> > > Diese Methode ist jedoch unschön, weil fehleranfällig. Daher habe ich
> > > zwei verschiedene Berechnungsmotive definiert, eines für Kulanz (d.h.
> > > keine Rechnungsstellung), ein anderes für Rechnungsstellung. Im
> > > Customizing der Ergebnisermittlung wollte ich dann das "Kulanzmotiv"
> > > einer Zeilen-ID der Kategorie "N" (bei der Ergebnsiermittlung nicht zu
> > > berücksichtigende Kosten) zuordnen, das "Fakturamotiv" einer (anderen)
> > > Zeilen-ID mit zu aktivierenden Kosten.
> > >
> > > Leider wird aber bei der Ergebnisermittlung für den Serviceauftrag das
> > > Berechnungsmotiv des CO-Einzelpostens verdichtet, was daran zu
> > > erkennen ist, dass die Ergebnisermittlung eine Warnung liefert, wenn
> > > beim Customizing der Zuordnung von Kostenarten zu Zeilen-IDs der sog.
> > > vollmaskierte Eintrag für die entsprechenden Kostenart nicht vorhanden
> > > ist.
> > >
> > > Hat jemand eine Idee, ob und wenn ja wie das Berechnungsmotiv bei der
> > > Ergebnisermittlung für meine Anforderung genutzt werden kann?
> > >
> > > Bin dankbar für jeden Hinweis.
> > >
> > > Gruß
> > > co-consult
> >
> > Hallo,
> >
> > prinzipiell bist Du auf dem richtigen Weg. Ich habe etwas ähnliches z.B. mit
> > dem Feld Aufteilungsmotiv bei aufwandsbezogener Fakturierung schon für die
> > Ergebnismermittlung realisiert.
> > Allerdings erfolgt die Auseinandersteuerung nicht über die OKG4 mit einer
> > Zeilen-ID vom Typ N, sondern vielmehr direkt in der OKG5. Dort sind 2
> > unterschiedliche Zeilen-IDs in Abhängigkeit vom Motiv zu hinterlegen und
> > zwar einmal eine aktivierungspflichtige und einmal eine nicht
> > aktivierungspflichtige. In der OKG4 sind dann beide Zeilen-IDs als K
> > fortzuschreiben (aber auf unterschiedliche Abgrenzungskostenarten vom Typ
> > 31). Bei N hättest Du das Problem, dass diese Kosten niemals nach CO-PA
> > abgerechnet werden könnten, da die Ergebnisermittlung diese Werte schlicht
> > verschlucken würde.
> >
> > Gruß,
> > Martin