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Re: Berechnungsmotiv in der Ergebnisermittlung

daemon@ATHENA.MIT.EDU (Dr. No)
Tue Nov 30 11:30:46 2004

To: sapr3-news@mit.edu
Date: 30 Nov 2004 08:30:41 -0800
From: sap-ng@arcor.de (Dr. No)
Message-ID: <952d0296.0411300830.2dcd0486@posting.google.com>

Hallo Martin,

ich hab´s mittlerweile auch geschafft, wenn auch leicht anders als in
Deiner Beschreibung.

In der OKG4 habe ich die Zeilen-ID, der in der OKG5 die
Kostenbelastungen mit dem Kulanzmotiv zugeordnet werden (in der OKG5
habe ich diese Zeilen-ID zu 100% als nicht aktivierbar definiert), der
Kategorie "D" (direkte Kosten des Umsatzes) zugeordnet (mit eigener
Typ31-Kostenart). Dann läuft die Ergebnisermittlung durch, und bei
entsprechender Anpassung des betreffenden  Verrechnungsschemas wird
die Abrechnungskostenart zum Ursprung "Abgrenzungskostenart" in CO-PA
ausgewiesen.

Das Problem, was ich jetzt noch habe, ist, dass für einen
Serviceauftrag mit dem Berechnungsmotiv "Fakturierung" im Rahmen der
Ergebnisermittlung zwar Wip ermittelt wird ("Kostenanteil im Bestand:
K(b)"), was auch in der Tabelle COSB zu sehen ist, bei der Abrechnung
(Buchung WiP in die FiBu) dann aber angeblich keine abgegrenzten Daten
vorhanden sind.

Idee?

PS Die in meinem ersten Beitrag beschriebene "Verdichtungsproblematik"
bezog sich im übrigen nur auf die Planwerte des Serviceauftrags, diese
werden anscheinend - trotz Berechnungsmotiv im CS-Auftrag - nicht mit
Berchnungsmotiv fortgeschrieben. Lösung: Vollmaskierter Eintrag zur
Systembefriedigung.

Gruß
UF



"Martin Voss" <voss@winf.uni-passau.de> wrote in message news:<cohj9t$mtv$04$1@news.t-online.com>...
> "Dr. No" <sap-ng@arcor.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:952d0296.0411300053.6c23e0a1@posting.google.com...
> > Hallo zusammen,
> >
> > hat jemand Erfahrung mit der Nutzung des sog. Berechnungsmotivs im
> > Rahmen der Ergebnisermittlung für Kunden- bzw. Kundenserviceaufträge
> > (CS)?
> >
> > Anforderung: Es werden Serviceleistungen für einen Kunden erbracht,
> > die aber manchmal (oder öfter) dem Kunden nicht in Rechnung gestellt
> > werden sollen (wegen Kulanz oder Garantie). Dann sollen auch die auf
> > dem Serviceauftrag angefallenen Kosten bei der monatlichen
> > Ergebnisermittlung nicht zu Ware in Arbeit werden, weil diese wegen
> > der Nicht-Fakturierung ja nie aufgelöst werden würde. Vielmehr sollen
> > die Kosten direkt nach CO-PA abgerechnet werden.
> >
> > Mit der "spanischen Methode" könnte man das so lösen, dass der aus
> > Bedarfsklasse bzw. Serviceauftragsart übernommene Abgrenzungsschlüssel
> > manuel(l) entfernt wird, so dass der Auftrag gar nicht an der
> > Ergebnisermittlung teilnehmen würde.
> >
> > Diese Methode ist jedoch unschön, weil fehleranfällig. Daher habe ich
> > zwei verschiedene Berechnungsmotive definiert, eines für Kulanz (d.h.
> > keine Rechnungsstellung), ein anderes für Rechnungsstellung. Im
> > Customizing der Ergebnisermittlung wollte ich dann das "Kulanzmotiv"
> > einer Zeilen-ID der Kategorie "N" (bei der Ergebnsiermittlung nicht zu
> > berücksichtigende Kosten) zuordnen, das "Fakturamotiv" einer (anderen)
> > Zeilen-ID mit zu aktivierenden Kosten.
> >
> > Leider wird aber bei der Ergebnisermittlung für den Serviceauftrag das
> > Berechnungsmotiv des CO-Einzelpostens verdichtet, was daran zu
> > erkennen ist, dass die Ergebnisermittlung eine Warnung liefert, wenn
> > beim Customizing der Zuordnung von Kostenarten zu Zeilen-IDs der sog.
> > vollmaskierte Eintrag für die entsprechenden Kostenart nicht vorhanden
> > ist.
> >
> > Hat jemand eine Idee, ob und wenn ja wie das Berechnungsmotiv bei der
> > Ergebnisermittlung für meine Anforderung genutzt werden kann?
> >
> > Bin dankbar für jeden Hinweis.
> >
> > Gruß
> > co-consult
> 
> Hallo,
> 
> prinzipiell bist Du auf dem richtigen Weg. Ich habe etwas ähnliches z.B. mit
> dem Feld Aufteilungsmotiv bei aufwandsbezogener Fakturierung schon für die
> Ergebnismermittlung realisiert.
> Allerdings erfolgt die Auseinandersteuerung nicht über die OKG4 mit einer
> Zeilen-ID vom Typ N, sondern vielmehr direkt in der OKG5. Dort sind 2
> unterschiedliche Zeilen-IDs in Abhängigkeit vom Motiv zu hinterlegen und
> zwar einmal eine aktivierungspflichtige und einmal eine nicht
> aktivierungspflichtige. In der OKG4 sind dann beide Zeilen-IDs als K
> fortzuschreiben (aber auf unterschiedliche Abgrenzungskostenarten vom Typ
> 31). Bei N hättest Du das Problem, dass diese Kosten niemals nach CO-PA
> abgerechnet werden könnten, da die Ergebnisermittlung diese Werte schlicht
> verschlucken würde.
> 
> Gruß,
> Martin

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