[52077] in SAPr3-news

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Re: SAP MAPI Alternativen

daemon@ATHENA.MIT.EDU (Christian Zalto)
Tue Nov 2 15:34:15 2004

To: sapr3-news@mit.edu
Date: Tue, 2 Nov 2004 21:33:40 +0100
From: "Christian Zalto" <zalto@t-online.de>
Message-ID: <cm8qvm$d3s$02$1@news.t-online.com>

"Dirk Storzer" <dirk.storzer@nexgo.de> schrieb:
> "Christian Zalto" <zalto@t-online.de> schrieb:
> > Es gibt einen Report namens "RSWUWFML2" [...]
> > Von der Funktionalität her ist es voll vergleichbar mit MAPI,
> > aber der Wartungs-/Betreuungsaufwand ist deutlich geringer.
>
> Einspruch euer Ehren *gg*. Wir haben gerade vom MAPI auf den
> RSWUWFML2 umgestellt und es gibt da schon einige gravierende
> Unterschiede:
>
> 1. Der MAPI war synchron mit dem Workflow Eingang: Workitem
> weg, MAPI Eintrag nach der nächsten Sync. auch weg. Das Mail
> bleibt dagegen hängen
>
Ja, verhält sich wie eben wie eine echte Mail, die auch nicht "spontan
verschwindet", wie SAP Workitems zu tun pflegen. :) Aber das wird
doch wirklich vom Vorteil aufgewogen, dass man nicht am Client
seine Logon-Informationen hinterlegen und aktuell halten muss.
Ausserdem ist es neutral gegenüber dem Mailsystem: Wir haben
sowohl Notes- als auch Outlook User und beide können mit diesen
Benachrichtigungen etwas anfangen.

> 2. Workitems an Organisationseinheiten sind schwieriger, weil jeder
> das Mail erhält. Hier müsste man eigentlich eine Anbindung an einen
> öffentlichen Ordner schaffen.
>
IMHO ist das eine prinzipielle organisatorische Frage: Da müsste
eigentlich der Chef die Aufgabe erhalten und er darf dann die Arbeit
weiterverteilen.
Oder es müsste eine groupwareübergreifende, herstellerneutrale
Möglichkeit geben, solche "Gruppenaufgaben" abzubilden. In der
Realität ist nur leider alles, was über "Mail mit Anhang" hinausgeht,
nicht standardisiert: Jegliche Art von Calendaring, Workflow-
Management oder Adressverwaltung ist leider immer noch stark
herstellerspezifisch. Und das im Jahr 2004.

> 3. Damit zum Punkt Vertretungen: diese sollten IMHO dann über
> Outlook/Exchange Regeln oder Ordnerfreigaben erfolgen. Diese
> werden in der Regel auch für den "normalen" Posteingang benötigt
> und damit ist das ganze etwas konsistenter.
>
In der idealen Welt wären solche rollenbasierten, zeitgebundenen
Vertreterregelungen natürlich auch über Systemgrenzen hin
interoperabel. Bei einer reinen Microsoft-Lösung bleibt ja wieder
der Rest der Welt außen vor. Mich hat's z.B. immer geärgert, dass
der SAP Kalender nur mit Outlook synchronisierbar war und es
für Lotus Notes keine vergleichbare Lösung gab, grrr...

-- 
Mit freundlichen Grüßen,
Christian Zalto



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