[52052] in SAPr3-news
Re: SAP MAPI Alternativen
daemon@ATHENA.MIT.EDU (Dirk Storzer)
Tue Nov 2 01:54:07 2004
To: sapr3-news@mit.edu
Date: 1 Nov 2004 22:54:03 -0800
From: dirk.storzer@nexgo.de (Dirk Storzer)
Message-ID: <f2e43033.0411012254.e07679c@posting.google.com>
"Christian Zalto" <zalto@t-online.de> schrieb:
> Es gibt einen Report namens "RSWUWFML2" (wenn nicht bereits
> im System vorhanden, dann in den Hinweisen stöbern), der für die
> Bearbeiter von SAP-Workitems EMails mit ausführbarem Anhang
> generiert. Diese können über die normale, serverseitige Mail-
> Kopplung (SAPConnect) ins Outlook, Lotus Notes o.ä. gesendet
> werden. Von der Funktionalität her ist es voll vergleichbar mit
> MAPI, aber der Wartungs-/Betreuungsaufwand ist deutlich geringer.
Einspruch euer Ehren *gg*. Wir haben gerade vom MAPI auf den RSWUWFML2
umgestellt und es gibt da schon einige gravierende Unterschiede:
1. Der MAPI war synchron mit dem Workflow Eingang: Workitem weg, MAPI
Eintrag nach der nächsten Sync. auch weg. Das Mail bleibt dagegen
hängen und muss vom "verantwortungsvollen" Nutzer selbst organisiert
werden. Gibt zwar nur eine Fehlermeldung beim Start ins nichts, kann
aber trotzdem verwirren.
2. Workitems an Organisationseinheiten sind schwieriger, weil jeder
das Mail erhält. Hier müsste man eigentlich eine Anbindung an einen
öffentlichen Ordner schaffen. Ich habe bei uns in die
Workitembeschreibung die Postleitzahl aufgenommen. Damit können die
Bearbeiter ihre Aufträge isolieren und die Abteilung ist klein genug,
dass die Kollegen bei Krankheit immer informiert sind und die
PLZ-Gebiete mitbearbeiten. Könnte man damit fast als positiven Aspekt
bzgl. der Vertretungsregelung betrachten. Funktioniert aber nicht mehr
in großem Abteilungen und/oder räumlichen Trennungen.
3. Damit zum Punkt Vertretungen: diese sollten IMHO dann über
Outlook/Exchange Regeln oder Ordnerfreigaben erfolgen. Diese werden in
der Regel auch für den "normalen" Posteingang benötigt und damit ist
das ganze etwas konsistenter.
HTH Dirk