[51015] in SAPr3-news
Re: Erfahrungen mit Packtisch / Umpacken HUs
daemon@ATHENA.MIT.EDU (Andreas Post)
Wed Aug 11 14:45:25 2004
To: sapr3-news@mit.edu
Date: Wed, 11 Aug 2004 20:46:07 +0200
From: "Andreas Post" <andreas.postNIXSPAM@pan-it.com>
Message-ID: <cfdpg0$pnf$1@ngspool-d02.news.aol.com>
Reply-To: "Andreas Post" <andreas.postNIXSPAM@pan-it.com>
Hi,
wie das Leben so spielt, komme ich grad nicht online an meine emails. :-/
"Sabine Hannaske" <sumsasasum@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:11a22217.0408102241.33edcbb8@posting.google.com...
> danke für deine Antwort.
Ich habe heute mal gegrübelt.
So funktioniert es eigentlich:
Die Ware wird angeliefert.
Der WE gebucht und dann haben wir (bspw.) eine Palette mit 100
Mehrwegverpackungen in den je ein Teil ist.
Palette = 1.HU,
Mehrwegverpackung = Karton = 2.HU
Teil = Schraube.
SAP Lösung sieht ja dann vor:
Die 1.HU wird entpackt und dann hast Du 100 HU's, die aufgelöst werden
müssen.
Jede dieser HU's hat eine eigene Nummer.
Werden diese 100 HU's aufgelöst, hast Du 100 HU's und einen Berg Schrauben.
Nämlich 100 Stück. Diese werden nun in eine andere Umverpackung gepackt. Mit
VL02N Folgefunktion Packen geht das ja wunderbar. Freilich eine aufwendige
Lösung. Denn jede Einwegverpackung wäre dann eine neue HU, die eine eigne
Nummer hat. Ein hoher Verwaltungsaufwand.
Wie könnte das kürzer aussehen?
Ausgepackt werden muß sowieso. Aber eigentlich nur das Material.
Wenn bei der Lieferung der WE anders gebucht wird,
WE: 100 Schrauben und 100 Kartons.
Die Kartons werden dann auf den Lagertyp 333 Lagerplatz [Kundennummer]
gebucht und schon erspart man sich das Entpacken der HUs. Weil, es gab
nämlich keine.
> Die ausgepackten Mehrwegverpackungen sollen im Verpackungslagerort
> bleiben. Die werden dort bestandsgeführt und ab einer bestimmten Menge
> holt der Lieferant das Leergut ab/wird ihm zugeschickt. Brauchen (z.B.
> um wieder was darin zu verpacken) tun wir sie nicht mehr.
Von daher wäre es praktisch, einen Lagertyp "Verpackungen an Lieferanten"
einzuführen und die Lagerplätze dort so zu benennen, wie die Kundennummern
lauten.
So kann man jederzeit einfach überprüfen, wieviel der Lieferant schon an
Verpackungsmaterial dort zu liegen hat, was er wiederhaben kann.
> Wir müssen
> aber für die Retouren Lieferschein drucken etc. und dann eben
> bestandsmässig ausbuchen. Die Referenz zur Anlieferung muss nicht mehr
> bestehen bleiben.
Geht mit o. g. Methode bestens.
> Jeder Lieferant hat (mit heutigem Stand) eigene Mehrwegverpackung, so
> dass man das über die Materialnummer noch ganz gut steuern kann. Evtl.
> überlegen wir für jeden Lieferanten ein eigenes Werk anzulegen und die
> Leergutbestände dann auf das jeweilige Werk zu buchen. Da sind wir
> aber noch nicht ganz schlüssig. Wir kennen die Packstruktur noch nicht
> 100%ig.
Wenn die Umverpackungen als Material im WE gebucht werden und nicht als HU,
dann spart man auch viel Arbeit. Denn diese HUs braucht kein Mensch. Weder
so noch so.
> An Eigenentwicklung haben wir auch schon gedacht. Wir hatten aber eher
> den Ansatz die HU-Nummer der Mehrwegverpackung in ein Feld der
> eingepackten HU zu schreiben. Durch das Umpacken wird ein
> Transportauftrag erzeugt, evtl. kann man auch über dieses TA auf die
> "Anfangs"-HU zurückgreifen.
> Ich kann mir aber vorstellen, dass bei der
> Auslagerung/Kommissionierung unserer Auslieferungen die
> Von-Lagereinheit nicht automatisch gezogen wird, da systemseitig die
> neue HU eine freie HU bleibt.
Die Frage ist nur, beim Verpacken in die neuen Einwegverpackungen, müssen
das denn HUs sein?
Sind da denn Materialien drinne, die seine Serialnummer oder ein MHD haben?
Oder wird das nur genutzt, weil der Packtisch irgendwie doch ganz praktisch
ist?
Gruß
Andreas
--
http://www.pan-it.com/sosdorf.htm