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Re: ABAP- Versionsverwaltung

daemon@ATHENA.MIT.EDU (Gerhard Fricke)
Fri Aug 6 00:42:40 2004

To: sapr3-news@mit.edu
Date: 5 Aug 2004 21:42:36 -0700
From: gerhard.fricke@stadtwerke-wolfsburg-ag.de (Gerhard Fricke)
Message-ID: <a2482af7.0408052042.39e504c3@posting.google.com>

> > Den Anwender wirst Du da ohnehin kaum fragen können. Soweit
> > es um Programme geht, gibt es in der SE38 den Zugriff auf
> > die Versionsverwaltung. SE38 ist aber keine Anwender-TA,
> > sondern eine für Programmierer.
> > 
> > Wenn Euer Problem im Transportwesen liegt, dann löst es doch
> > auch dort. Dazu gibt es IMO zwei Möglickeiten, die auch in
> > Kombination gut einsetzbar sind. Erstens: Anforderung von
> > Transporten per Mail und Rückmeldung, wenn der Transport
> > eingespielt ist. So kann jeder nachverfolgen, was von ihm
> > noch in der Pipeline hängt. Zweitens: Zugriff auf die
> > Importqueues aller Systeme via STMS für die
> > Transporterzeuger (das geht auch ohne die Berechtigung,
> > Importe anzustoßen). Damit läßt sich nachvollziehen, wann
> > genau und mit welchen Returncodes Importe gelaufen sind.
> > 
> Alles etwas aufwendig, v.a. wenn doch der Techniker einfach nur das 
> Zeugs was er bekommt (und i.d.R. bekommt er auch nur was seine Leute 
> angefordert hatten) einspielen soll. Ist also nicht die Schuld der 
> erstellenden. Die empfänger sind rechtlich selbständig, da soll so wenig 
> wie möglich reingeredet werden. Direkter Zugriff geht auch HW-technisch 
> nicht, da Anbindung nur im Notfall -> die müssen einen Stecker rein 
> stekcen, sonst kommt man von außen nicht hin. Zugriff dann nur über PC 
> Anywhere erlaubt.
> 

Hallo,

wir haben das Problem auf 2 Ebenen gelöst.

Zum Einen haben wir ein Outlook-Formular, das von dem
Transportanforderer ausgefüllt werden muß und vom Transportierenden
mit dem Ergebnis zurück gemailt wird. So kann jeder Anforderer sehen,
welche Transporte von ihm noch offen sind. Auch ist gleichzeitig
dokumentiert, wann wer welchen Transport mit welchem Return-Code
durchgeführt hat und dass der Anforderer auch getestet hat. Basis für
das Outlook-Formular ist das große Formular aus dem SAP-Press-Buch
"Transportwesen".
Die Felder sind entsprechend vorbelegt, so dass die Akzeptanz recht
hoch ist.

Zum Anderen haben wir eigene Entwicklungsklassen angelegt, so dass die
Zahl der Objekte in einer eigenen Entwicklungsklasse überschaubar
bleibt.... zumindest im Vergleich zu SAP ... ;-)

Fazit: Mit einer halbwegs durchdachten Organisation läßt sich das
Problem recht gut in den Griff bekommen.

Tschüß

Gerd

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