[50932] in SAPr3-news
Re: ABAP- Versionsverwaltung
daemon@ATHENA.MIT.EDU (Raphaela Corall)
Tue Aug 3 02:55:23 2004
To: sapr3-news@mit.edu
Date: Tue, 03 Aug 2004 06:53:47 GMT
From: "Raphaela Corall" <rc@llaroc.de>
Message-ID: <cenjqq.3vub8j5.1@alphA.llaroc.de>
"Markus Humm" <markus.humm1@freenet.de> schrieb:
>>
>> Heißt das, dass in verschiedenen Systemen derselben Firma
>> verschiedene Versionen desselben Programmes produktiv sind und ihr
>> nicht wisst, wo gerade welche Version unterwegs ist?
>>
>> Hmm, das sehe ich eher als ein organisatorisches Problem in der
>> Softwarelogistik an. Hier würde ich die Freigabe- und QA-
>> Strategie einmal überdenken.
>
> Teilweise ja, läßt sich jedoch kaum verhindern. Wenn jemand einen TA
> geschickt bekommt, diesen aber nicht einspielt und dann später die
> Fachabteilung eigentlich schon behobene Fehler meldet...was soll man da
> machen? Wenn man die fachabteilung dann wenigstens fragen kann: "welche
> Version habt Ihr?" hilft das ungemein!
Den Anwender wirst Du da ohnehin kaum fragen können. Soweit
es um Programme geht, gibt es in der SE38 den Zugriff auf
die Versionsverwaltung. SE38 ist aber keine Anwender-TA,
sondern eine für Programmierer.
Wenn Euer Problem im Transportwesen liegt, dann löst es doch
auch dort. Dazu gibt es IMO zwei Möglickeiten, die auch in
Kombination gut einsetzbar sind. Erstens: Anforderung von
Transporten per Mail und Rückmeldung, wenn der Transport
eingespielt ist. So kann jeder nachverfolgen, was von ihm
noch in der Pipeline hängt. Zweitens: Zugriff auf die
Importqueues aller Systeme via STMS für die
Transporterzeuger (das geht auch ohne die Berechtigung,
Importe anzustoßen). Damit läßt sich nachvollziehen, wann
genau und mit welchen Returncodes Importe gelaufen sind.
Gruß
Raphaëla
--
If you give someone a program, you will frustrate them for a day; if
you teach them how to program, you will frustrate them for a lifetime.