[50847] in SAPr3-news
Re: =?ISO-8859-1?Q?Einmandantenl=F6sung?=
daemon@ATHENA.MIT.EDU (Raphaela Corall)
Tue Jul 27 04:38:01 2004
To: sapr3-news@mit.edu
Date: Tue, 27 Jul 2004 08:34:20 GMT
From: "Raphaela Corall" <rc@llaroc.de>
Message-ID: <ce5b3b.3vubb79.1@alphA.llaroc.de>
"Stefan" <nospam@hotmail.com> schrieb:
> "ftandler" <florian.tandler@de.linde-gas.com> schrieb im Newsbeitrag
> news:70ac152f.0407260258.e91e807@posting.google.com...
>>
>> bei uns steht ein Europa Rollout von SAP R/3 4.7 an. In diesem
>> Zusammenhang wurde entschieden, für ganz Europa nur noch einen
>> Mandenten zu verwenden. Hat jemand Erfahrungen was das bedeutet? Es
>> stehen ca. 10 Länder zur Debatte. Nachteile währen mir am liebsten.
>
> - Ganz spontan fallen mir hierzu die Berechtigungsprüfungen ein, wenn
> beispielsweise der deutsche Sachbearbeiter nur deutsche Kunden/Lieferanten,
> der Österreicher nur österreichischen ... Das wird dann sehr kompliziert.
Ich würde davon ausgehen, daß pro Land zumindest ein
Buchungskreis existiert, sodaß die Abschottung über die
Buchungskreisberechtigung gegeben ist. Wenn es daneben eine
solche Länderbeschränkung tatsächlich geben sollte, wäre das
z.B. lösbar, indem die Erfassung der Stammdaten zentral
vorgenommen wird und lokal jeweils (über
Feldgruppenberechtigung gesteuert) nur noch bestimmte Felder
änderbar sind.
Apropos Berechtigungen: Im FI ist die Prüfung auf
Buchungskreisberechtigung relativ durchgängig im Standard
enthalten, in der Logistik sind Werk, EKOrg, VKOrg die
Prüfkriterien, im CO ist der Kostenrechnungskreis zentrales
Prüfkriterium, stellenweise kommen Kostenstelle und/oder
Profitcenter hinzu. Dies sollte bei der Festlegung der
Orgstrukturen berücksichtigt werden, auch dahingehend, daß
Berechtigungen evtl. für Teilbereiche generisch vergeben
werden können.
> - In welcher Sprache werden die Belege gedruckt? Anmeldesprache? Was
> will ein deutscher Lieferant mit einer italienischen Bestellung oder
> umgekehrt, wie soll der französische Sachbearbeiter den deutschen
> Lieferschein Korrektur lesen?
Wenn das ein Problem wäre, wäre SAP für international
operierende Betriebe untauglich ;-) Der Druck von Belegen
wird über die Sprache des Empfängers (Eintrag im GP-Stamm)
gesteuert. Ein Haufen Arbeit (die jedoch bei einer Mehrmanda
nten- oder Mehrsystemlösung ebenso anfallen würde) ist
dabei, die Formulare in den benötigten Sprachen zu bauen
(die Übersetzungen, die der SAP-Standard dort zur Verfügung
stellt, scheinen mir stellenweise recht fragwürdig).
Gruß
Raphaëla
--
Wobei Ehrlichkeit nicht verlangt, dass man alles sagt, was man denkt.
Ehrlichkeit verlangt nur, dass man nichts sagt, was man nicht auch denkt.
(Helmut Schmidt)