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Re: SAP Definition....?

daemon@ATHENA.MIT.EDU (Frank Gales)
Sat May 24 13:17:19 1997

To: sapr3-news@MIT.EDU
Date: Sat, 24 May 1997 17:52:09 +0200
From: Frank Gales <gales@rhrk.uni-kl.de>

Roger Schwentker wrote:
>=20
> Stefan Thewalt <ted@world.gun.de> schrieb am 18 May 1997 12:17:00 +0200=
:
> > > What's the difference between R/3 and R/2 ?
> > R/2 is Mainframe-based,
> > while R/3 runs on client-server architecture.
>=20
> wer's glaubt wird selig. sap r/3 ist der erfolgreiche
> versuch, dieselbe resourcenverschwendung, die r/2 im
> mainframebereich mit sich brachte, in den bereich der
> unix- und nt-rechner zu portieren.
Was sind denn schon die paar Mark an Rechner gegenueber den
sonstigen Kosten, die der Betrieb und vor allem die Einfuehrung
eines solchen Systems kostet. Peanuts, wie man zu sagen pflegt.
>=20
> ich jedenfalls habe nichts von einer client-server-struktur
> in r/drittel gesehen, denn dazu m=FC=DFten die abaps von den
> cpu der frontends abgearbeitet werden, der datenbankserver
> d=FCrfte dann tats=E4chlich nur noch die datenbank betreiben.
Es gibt eine Drei-Ebenen-Architektur mit Interaktionsfrontend,
den sog. Applikationsservern, die u.a. Interpreter fuer
uebersetzten ABAP-Code (CCB) zur Verfuegung stellen und dem
Datenbanksystem. Soweit ich weiss ist es nicht notwendig
einen Applikationsserver auf dem Rechner zu betreiben=20
auf dem der Datenbankserver realisiert ist.

Davon abgesehen spricht man bereits von Client-Server-Betrieb, wenn
die Interaktionskomponente auf einem anderen Rechner realisiert wird,
wie die eigentliche Applikation. Das ist z.B. bei X-Window Systemen
der Fall. Diese bezeichnet man als Client-Server Systeme.
Aber es kommt ja alles auf die Definition an.=20

ABAP bzw. uebersetztes ABAP im Frontendrechner abzuwickeln wuerde
die oben erwaehnte Drei-Ebenen-Architektur ueber den Haufen schmeissen.
Kann man verlangen. Ob ein solches System allerdings leichter
zu betreiben und zu administrieren ist wage ich zu bezweifeln.
>=20
> aber das zu konzipieren und zu realisieren w=FCrde eine firma
> wie sap hoffnungslos =FCberfordern.=20
Sie scheinen die Firma SAP ja sehr gut zu kennen.=20

>wie sollte auch der vertrieb
> seinen kunden klarmachen, da=DF pl=F6tzlich nur noch 10% der cpu-
> und 50% der ram-kapazit=E4t des datenbankservers notwendig w=E4ren
> und da=DF applikationsserver g=E4nzlich =FCberfl=FCssig sein k=F6nnten?
Wie gesagt, man kann auch der Ansicht sein, dass ein Betriebssystem
ueberfluessig ist.
>=20
> um dem argument zuvorzukommen, da=DF dann nur noch 200 mhz pentium
> mit 64 mb ram als frontends genutzt werden k=F6nnten: die sql-
> statements w=FCrden vom db-server abgehandelt, abap/viertel ist
> nicht komplizierter zu interpretieren als basic. wie gro=DF ist
> visual basic und welche leistung ben=F6tigt es?
Die Programme, Tabellen u. Metadaten eines R/3-Systems sind bis zu
200000 unterschiedliche Einheiten. Insgesamt sind es etwa 10Mio.
lines of Code. Ich sehe es als schwierig an, ein solches System auf
einem PC im Buero eines jeden Sachbearbeiters zu betreiben.=20
Vielleicht ueberschaetze ich dieses Problem ja.

F. Gales
--=20
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Frank Gales                           Erwin-Schroedinger-Strasse
Digital Systems and Data Processing   D-67663 Kaiserlautern / Germany=20
Department of Electrical Engineering  Phone: +49 631 205-2608          =20
University of Kaiserslautern          E-mail: gales@rhrk.uni-kl.de

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